In der westlichen Sahelzone bahnt sich eine neue Hungersnot an. Etwa 11 Millionen Menschen leiden bereits an den Folgen ausbleibenden Regens. In den kommenden Wochen werden bei vielen Familien die Nahrungsvorräte zur Neige gehen und die stark gestiegenen Preise für Lebensmittel für die Armen nicht mehr erschwinglich sein. In einigen Regionen brauchen Kleinkinder schon jetzt dringend lebensrettende Aufbaunahrung, da sie von schwerer Mangelernährung geschwächt sind.
Sofortige und nachhaltige Bemühungen sind erforderlich, damit aus der Krise keine Katastrophe wie am Horn von Afrika wird.
Dies geht auch aus einem gemeinsamen Aufruf von UN-Organisationen und Gebern wie der Europäischen Union vom 15. Februar hervor. World Vision arbeitet mit den Regierungen und anderen Hilfswerken zusammen, um eine Hungerkatastrophe zu verhindern.
In Mali, Mauretanien, Niger, Senegal und Tschad ist World Vision seit Jahren aktiv und verstärkt Aktivitäten, die Ernten sichern und den Zugang zu Trinkwasser und Gesundheitsvorsorge verbessern. Unterernährte Kinder werden in Kliniken und ambulant aufgepäppelt.