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WORUM ES GEHT

Frauenrechtsorganisationen sind weltweit von massiven Mittelkürzungen betroffen. Die Folgen sind dramatisch: Schutzräume verschwinden, Beratungsstellen schließen, Gewalt bleibt ungeahndet. Mädchen verlieren ihre Chance auf Bildung – und damit auf eine selbstbestimmte Zukunft.

Deutschland hat seinen Etat für Entwicklungszusammenarbeit gesenkt, die Gelder für humanitäre Hilfe gegenüber 2024 sogar halbiert. Das trifft diejenigen zuerst, die ohnehin unter Diskriminierung und Ausgrenzung leiden – allen voran Frauen und Mädchen. So stehen laut UN Women die meisten humanitären Projekte von Frauenrechtsorganisationen unter enormem finanziellem Druck. Schutzräume verschwinden, Beratungsstellen müssen schließen, Überlebende von Gewalt werden alleingelassen. Über die Hälfte der Frauenrechtsorganisationen sieht sich gezwungen, Programme einzustellen oder steht vor der möglichen Schließung.

Oxfam stemmt sich mit aller Kraft gegen diese Entwicklung – politisch und mit konkreter Unterstützung vor Ort.

„Die Bundesregierung kürzt nicht nur Posten im Haushalt“, so Oxfam Deutschlands Vorständin Charlotte Becker. „Sie kürzt Chancen, Rechte und Leben.“ Das wollen wir nicht hinnehmen! In einem großen Bündnis mit 15 weiteren NGOs stellen wir uns entschieden gegen die Kürzungspolitik und appellieren an die Bundesregierung, nicht dort zu sparen, wo jeder Euro Leben rettet.

In diesen Zeiten sind Spenden wichtiger denn je, um Frauen und Mädchen in ihrem Kampf um Sicherheit, Rechte und Selbstbestimmung zu stärken. Auch wenn solidarisches Engagement allein staatliche Finanzierungslücken nicht vollständig schließen kann, können wir gemeinsam verhindern, dass hart erkämpfte Fortschritte verloren gehen.

Zwischen 2021 und 2025 konnten beispielsweise die kenianische Frauenrechtsorganisation IREMO und Oxfam über 6.000 Frauen unterstützen, ihre Ziegenherden wieder aufzubauen und kleine Läden zu eröffnen – ein wichtiger Schritt zu wirtschaftlicher Unabhängigkeit. IREMO's Gründerin und Frauenrechtsverteidigerin Darare sagt: „Junge Mütter haben in denselben Dörfern Geschäfte eröffnet, aus denen sie einstvertrieben wurden – und die Leute kaufen bei ihnen ein.“ Erfolge wie diese zeigen, dass es lohnt, dranzubleiben.

Wie Ihre Unterstützung wirkt
Mit 350 Euro stärken Sie Oxfam dabei, Druck auf die deutsche Regierung aufzubauen, damit die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit nicht weiter gekürzt werden.

1.000 Euro finanzieren Weiterbildungen und Zuschüsse für den Aufbau eigener Läden und Viehzucht für 28 Frauen in Kenia.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende. Gemeinsam können wir Frauen und Mädchen stärken, für ihre Rechte einzutreten – in Kenia und weltweit.



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Trägerorganisation des Projekts

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