Kita:
Kochen hat keine Altersbeschränkung …
… weil es Groß und Klein gleichermaßen Spaß macht. Von Pfeffer muss man niesen, Zitronen machen lustig und Schokolade glücklich. Und ganz nebenbei: Gurke lässt sich leichter schneiden als Möhre. Das können Kinder nur herausfinden, wenn sie es selbst ausprobieren.
Das Geheimnis ausgewogener Kinderernährung …
… liegt darin, Kinder am Kochen teilhaben zu lassen. Gewöhnlich bekommen Kinder das Essen fix und fertig auf den Tisch gestellt. Da steht es dann, dampft und sieht manchmal komisch aus. Gemüse bleibt irgendwie immer verdächtig und hat nur ein Motiv: Kinder MÜSSEN es essen. Die Begründung der Großen: Weil es gesund ist. Aber das muss man als Kind ja erst einmal verstehen. Das Gemüse gesund ist, können wir zum Glück nicht ändern. Was wir aber tun können, ist, Kinder mit Gemüse – mit Lebensmitteln – vertraut zu machen.
Kochen ist manchmal ein bisschen wie Zauberei …
… denn es verwandelt Lebensmittel. Kartoffeln kann man z. B. weich kochen und in Pürree verwandeln. Kochen steckt auch voller Entdeckungen: 500g Mehl sind genauso schwer wie 500g Zucker und die Paprika versteckt viele kleine Kerne in ihrem Bauch. Und beim Kochen arbeiten die Sinne auf Hochtour: Es gibt so viel zu riechen, zu hören und zu fühlen. Kochen macht einfach schlau. Wir wollen, dass Kinder einen Platz in der Küche bekommen, weil es für ihre Entwicklung wichtig ist.