Krisen in Afrika- HIV/AIDS Krisen in Afrika
Die meisten Länder in Afrika sind seit Jahrzehnten durch Bürgerkriege und Dürreperioden bedroht. Im Gefolge von Flucht, Vertreibung und Elend breiten sich die großen Epidemien vermehrt aus. Insbesondere HIV/AIDS reißt immer mehr Menschen aus dem produktiven Leben heraus. Allzu oft werden die Kinder zu Waisen. Sie bleiben oft genug ohne Angehörige allein auf sich gestellt. In Uganda, der Elfenbeinküste, Zentralafrika, Kongo und Madagaskar führt Ärzte der Welt Präventionsprogramme für den Schutz gefährdeter Gruppen durch (z. B. Straßenkinder, Jugendliche und Frauen).
Auch setzt sich Ärzte der Welt für den Zugang zu überlebensnotwendigen Medikamenten insbesondere für Schwangere ein, um Neugeborene besser vor einer Übertragung zu schützen (Projekte in Tanzania und Äthiopien). Die Organisation, die weitere Gesundheitsprojekte in Benin, Guinea, Liberia, Mali, Niger und im Tschad durchführt, werden ihre Aktivitäten im südlichen Afrika, das akut durch eine Hungersnot bedroht ist, verstärken. Projekte in Kwazulu Natal/Südafrika und zur Soforthilfe in Angola sind in Vorbereitung.