Der Amazonas-Regenwald erstreckt sich über neun Staaten Südamerikas und zählt zu den artenreichsten Lebensräumen der Erde. Bedrohte Arten wie der Jaguar und der Amazonas-Flussdelfin finden hier ihren letzten Schutzraum. Gleichzeitig speichert der Regenwald enorme Mengen Kohlenstoff und ist damit ein großer Verbündeter im Kampf gegen den Klimawandel.
Doch der Amazonas wird in massivem Ausmaß gerodet und gezielt in Brand gesetzt, was eine gefährliche Lawine ins Rollen bringt. Ab einem Kipppunkt drohen sich große Teile Amazonas-Gebietes unwiederbringlich in eine Savanne zu verwandeln. Bis zu 18 Prozent des Regenwaldes sind heute bereits vernichtet. Durch die Zerstörung wird zusätzlich das gespeicherte CO2 freigesetzt. Längst machen die schweren Feuer auch vor den indigenen Territorien und Gemeinden Amazoniens nicht mehr halt, die sich bisher tatkräftig der Abholzung und Vernichtung ihrer Lebensgrundlagen entgegenstellen.
Damit lassen wir sie nicht allein! Der WWF unterstützt indigene Gemeinschaften dabei, ihre Territorien und Rechte zu schützen. Mit 125 € können wir indigene Territorien einer Größe von 300 Fußballfeldern schützen. 150 € beträgt der Tagessatz eines Anwalts, um die Rechte der Indigenen vor Gericht zu vertreten.
Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.wwf.de/themen-projekte/projektregionen/amazonien