Der Kampf gegen Aids beginnt im Kindergarten, wo SOS-Mitarbeiter über die Krankheit aufklären; SOS-Gesundheitszentren behandeln kranke Kinder oder deren Eltern; Familienschutzprogramme unterstützen Großeltern, die ihre verwaisten Enkelkinder versorgen. Bitte unterstützen Sie die Arbeit der SOS-Kinderdörfer, damit Aids nicht die Zukunft von unzähligen Kindern zerstört!
- Im Kampf gegen Aids setzen die SOS-Kinderdörfer verstärkt auf Familienschutzprogramme. Unterstützung erhalten so z.B.: Witwen mit mehreren Kindern, die nach dem Aids-Tod ihres Mann allein auf sich gestellt sind; Großeltern, die ihre verwaisten Enkel versorgen; Jugendliche, die sich um ihre jüngeren Geschwister kümmern. Die SOS-Kinderdörfer helfen diesen Familien mit medizinischer Versorgung, Lebensmitteln, Schulgeld und Ausbildungskursen. Insgesamt erhalten so 27.000 Kinder und Jugendliche Beistand, der größte Teil davon in Afrika südlich der Sahara.
- Die einzelnen SOS-Kinderdörfer - sie sind nach wie vor das Herz der SOS-Arbeit - nehmen Aids-Waisen und HIV-infizierte Kinder auf, die nicht im Netz der Großfamilien aufgefangen werden. Kinderdorf-Mütter in Botswana werden für die Betreuung Aids-kranker Kinder ebenso eigens geschult wie ihre Kolleginnen in Indien.
- Kostenlose Schnelltests, medizinische Versorgung und Beratung bieten die SOS-Gesundheitszentren.
- SOS-Mitarbeiter betreuen trauernde Kinder auch psychologisch, z.B. im SOS-Sozialzentrum in Bindura/Simbabwe.
- Der Kampf gegen Aids beginnt mit Aufklärung: SOS-Kindergärten, Hermann-Gmeiner-Schulen, SOS-Sozial-, Gesundheits- und Berufsausbildungszentren informieren Kinder, Jugendliche und Erwachsene über die Krankheit und wie man sich vor Ansteckung schützen kann. Dies dient nicht nur der Prävention, sondern wirkt der Ausgrenzung von Aids-Kranken und deren Angehörigen entgegen.