Nothilfe für Frauen und Mädchen in Sambia
Sambia zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. 64 Prozent der Bevölkerung muss mit weniger als 1US$ am Tag auskommen. Frauen sind besonders von Armut betroffen. Daher spricht man auch von einer Feminisierung der Armut, welche zu deutlicher Benachteiligung sowohl in sozialen als auch in ökonomischen und politischen Bereichen führt. Frauen sind vielfältigen Formen von Diskriminierung, physischer und sexualisierter Gewalt und unsicheren Besitzverhältnissen ausgesetzt. Angaben von internationalen Menschrechtsorganisationen zu Folge geben mehr als die Hälfte der Frauen in Sambia (v.a. in den Provinzen Lusaka und Kupfergürtel) an körperliche und sexualisierte Gewalt erfahren zu haben, 75 Prozent davon gehen auf Ehemänner und männliche Angehörige zurück. Bisher gibt es keine Gesetze, die Frauen vor häuslicher Gewalt schützen.
Wir leisten durch unsere Partnerorganisation ganz konkrete Hilfe durch:
- Straßensozialarbeit
- Beratungsstelle
- Notunterkunft
- Ausbildungsprogramme
Unsere Zielgruppen sind v.a.
- Gewalt betroffene Mädchen und Frauen
- Alleinerziehende
- von Kindern geführte Haushalte
- HIV/AIDS – Betroffene
- Prostituierte
etc.
Regelmäßige Besuche und Kontinuität sind an diesen Orten notwendig, um eine Vertrauensbasis zu den Frauen und Jugendlichen/Kindern aufzubauen.
Sie können mit einer kleinen Spende Grosses bewirken:
Mit € 20,- helfen Sieeiner alleinerziehenden Mutter 10kg Saatgut/ Mais zu kaufen, der die Ernährung ihrer Kinder sichert.
Mit € 49,- finanzieren Sie ein Monatsgehalt einer Straßensozialarbeiterin.
Mit € 120,- (€ 20,-/Monat) geben Sie einer Frau, die sich ihren Lebensunterhalt durch Prostitution verdienen muss, die Chance, eine Ausbildung zur Schneiderin machen. Plötzlich zeichnen sich Perspektiven zu einem menschenwürdigen Leben ab.