Die Landwirtschaftsschule Holy Dove bietet für etwa 250 bis 300 SchülerInnen praktische an die örtlichen Gegebenheiten angepasste Ausbildung in den Bereichen:
- Anbau von Feldfrüchten
- Viehhaltung
- Gemüseanbau
- Bewässerungsmethoden für landwirtschaftliche Flächen
Die erzeugten Lebensmittel, werden zum einen für die Nahrungsmittelversorgung der Sekundarschule Holy Dove verwendet und zum anderen auf lokalen Märkten sowie an nahe gelegene Hotels verkauft.
Die Schule befindet sich derzeit noch im Aufbau. Unterstützen Sie uns dabei dieses wichtige Projekt erfolgreich und nachhaltig aufbauen zu können. Durch Ihre Spende oder durch Ihre tatkräftige Mitarbeit Vielen Dank!
Landwirtschaft in Uganda:
80 % der Ugander sind in der Landwirtschaft beschäftigt.
Ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt liegt bei rund 40 %.
2/3 der ländlichen Bevölkerung
leben von Subsistenzwirtschaft.
Die Arbeitslosenquote liegt bei ca. 65%.
Für den täglichen Bedarf werden hauptsächlich Kochbananen, Reis, Maniok, Bohnen, Yams und Süßkartoffeln angebaut.
Spannungsfeld Bevölkerungs- wachstum und Nahrungmittel-versorgung
Uganda gehört zu den Ländern mit dem weltweit größtem Bevölkerungswachstum. Land - vor allem landwirtschaftliche Nutzfläche - wird zum knappen Gut. Gleichzeitig wird Landwirtschaft zum größten Teil sehr traditionell betrieben. Ausbildung im Bereich Verbesserung von Anbaumethoden, Viehhaltung oder Bewässerung von Flächen ist kaum vorhanden. Ohne Ausbildung im Bereich Landwirtschaft kann die wachsende Bevölkerung in Zukunft nur noch schwer durch die eigene Produktion versorgt werden.
Projekt Landwirtschaftsschule:
Im Hinblick auf die beschriebene Situation hat sich der Verein Rwenzori e.V. entschieden, eine Landwirtschaftsschule in der Rwenzori Region aufzubauen. Einrichtungen zur handwerklichen und vor allem landwirtschaftlichen Ausbildung sind sehr wichtig - vor allem in Uganda. Das bekräftigte auch Hr. Dr. Blomeyer, der deutsche Botschafter in Uganda, bei der Eröffnung der Landwirtschaftsschule im Juli 2016.