Die Trauerseeschwalbe gilt sowohl im gesamten Bundesgebiet wie auch in NRW als vom Aussterben bedroht. Im Laufe des 20. Jahrhunderts erloschen die Bestände in NRW nach und nach – bis schließlich Anfang der 1990er auch die letzte Brutkolonie am Bienener Altrhein im Kreis Kleve aufgegeben wurde. Neben der allgemeinen Entwässerung von Feuchtgebieten und der Gewässerverunreinigung sind vor allem das Verschwinden der Krebsschere, der natürlichen Nistunterlage, im Bienener Altrhein als Ursachen zu nennen.
Um diese faszienierende Art wieder anzusiedeln entwickelte das Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V. ein Artenschutzprojekt für die Trauerseeschwalbe, bei dem Jahr für Jahr künstliche Nisthilfen im Bienener Altrhein ausgebracht werden. Diese schwimmenden Flöße wurden von den Tieren sofort angenommen und bereits im ersten Jahr stellte sich ein Bruterfolg ein. Inzwischen liegt der Brutbestand wieder bei 40-50 Paaren.
Doch um die Anschaffung, Reparaturen und das Ausbringen der der Flöße finanzieren zu können und damit die Zukunft der Trauerseeschwalbe am Niederrhein langfristig zu sichern, ist das Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V. auf Spenden angewiesen.
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