Deutschland versinkt im Stau und die Luft in vielen Städten ist mies.
Deshalb wünschen sich die meisten von uns eine Verlagerung vieler Verkehre auf die Schiene.
• Doch wie kann diese Verkehrswende gelingen, wenn Infrastruktur - sprich Gleise - fehlen, die diese sinnvolle Verlagerung erst möglich machen?
• Apropos Gleise: Wie müssen Bahnprojekte geplant werden, damit sie gemeinsam mit den betroffenen Bürgern ohne langwierige Verfahren und mögliche Klagen schnell umgesetzt werden können?
• Und wie können Schienenverkehre verträglich und emissionsarm in bestehende Stadtteile integriert werden?
Diese Fragen beantwortet unsere Bürgerinitiative mit einer konkreten Planungsvariante, die jetzt in ihrer Fortführung eure Hilfe braucht.
Wir von der Initiative Angermund e.V. leben im Stadtteil Düsseldorfs, durch den vier sehr wichtige und zentrale Bahngleise für die Bahnverbindungen in NRW, in Deutschland und für viele transeuropäische Routen liegen. Die Trasse ist deshalb auch von enormer Bedeutung für das Vorantreiben der Verkehrswende.
Das bedeutet für uns Menschen, dass rund um die Uhr Züge mitten durch unseren Stadtteil fahrhen. Diese sind meist sehr laut (vergleichbar etwa mit einem Presslufthammer) und rauben uns den Schlaf. Unsere Kinder müssen sich auf dem Weg zur Kita und Schule die Ohren zuhalten und die Erschütterungen lassen regelmäßig Gläser in unseren Regalen klirren.
Auch die Tierwelt und die Umwelt leiden unter diesen pausenlosen Emissionen.
Die Bahntrasse in Angermund soll nun weiter ausgebaut werden.
Wir begrüßen dies, damit die Verkehrsverlagerung und die Verkehswende auf die Schiene gelingen kann.
Da die Planer dieses Ausbaus in Sachen Umwelt- und Gesundheitsschutz aber nur unzureichende Lösungen vorschlagen und sich deshalb jetzt schon Menge Widerstand gegen die Schienenerweiterung aus der Bürgerschaft abzeichnet, haben wir eine Alternative erarbeitet. Diese bringt dichtest getaktete Schienenverkehre mit dem Grundbedürfnis nach Gesundheit und einem lebenswerten Stadteil in Einklang.
In unserem Verein hat sich ein Team aus Ingenieuren, Stadtplanern, Visionären und „tatkräftigen Optimisten“ zusammengetan und in den vergangenen 2 Jahren eine spezifische Lösung in Form einer Einhausung der Bahntrassen erarbeitet. Dabei werden die Gleise tiefer gelegt und mit einem Deckel versehen.
Damit können die Schienenverkehre wachsen und gleichzeitig schädliche Belastungen eingepackt werden. Langwierige Verfahren oder Klagen, die den Gleisausbau und damit die Verkehrswende erheblich verzögern könnten, werden so vermieden.
Diese Lösung wollen wir nun vorantreiben, in dem wir externe Experten und Ingenieure beauftragen unsere Lösung fachkundig fortzuführen.
Mit eure Spende unterstützt dieses sinnvolle Projekt und gleichzeitig einen wichtigen Schritt in Richtung Vekehrswende.
Wir danken euch und senden herzliche Grüße.