Wir bieten eine individuelle schulische Nachmittags-Betreuung durch freiwillige MitarbeiterInnen der GGUA Flüchtlingshilfe.
Kinder mit Flüchtlings- und Migrationshintergrund sollen die gleichen Bildungschancen erhalten wie deutsche Kinder. Der Beginn ihres Schullebens soll nicht von Überforderung, Frustration und Ausgrenzung gekennzeichnet sein.
Die Kinder sollen erfahren, dass es einheimische BürgerInnen gibt, denen es am Herzen liegt, sie zu fördern und ihnen die Aufmerksamkeit und Wertschätzung zukommen zu lassen, die sie benötigen, um den Schulalltag zu meistern und sich in unserer Gesellschaft aufgehoben zu fühlen.
Gleichzeitig möchten wir den gegenseitigen Respekt innerhalb einer multikulurellen Gruppe fördern, wie er durch das Erfahren der jeweiligen besonderen Fähigkeiten des Einzelnen möglich ist. Auf diese Weise beugen wir Diskriminierungen vor, die häufig allein auf Unkenntnis und Vorurteilen beruhen, stärken die positiven Aspekte kultureller Vielfalt, und erweitern auf beiden Seiten die Integrationsfähigkeit. Denn wir sind überzeugt davon, dass beide Seiten viel voneinander lernen können und Zuwanderer kein „Defizitmodell“ sind. Daher fördern wir auch gezielt die aktive Teilhabe von Migranten als ehrenamtliche Mitarbeiter an unserem Projekt. Auf diese Weise möchten wir Zuwanderern die Möglichkeit geben, von der Hilfe-Empfänger-Seite auf die Unterstützer-Seite zu wechseln und als Multiplikatoren zu fungieren.