Am 7. Juli 1967 startete die Aktion Friedensdorf e.V. ein Programm der Hilfe für Kinder, die unschuldig in Not gerieten, in Kriegen verletzt wurden und in ihren Heimatländern nicht behandelt werden konnten.
Einzelfallhilfe
Von der Zentralstelle des Friedensdorfes in Dinslaken aus organisieren Mitarbeiter Hilfseinsätze in die unterschiedlichsten Kriegs- und Krisengebiete, vermitteln verletzte oder erkrankte Kinder in europäische Krankenhäuser, in denen sie von Ärzten ohne Honorar behandelt und nach ihrer Genesung wieder durch das Friedensdorf in die Heimatländer und in die Obhut ihrer Familien zurückgeführt werden.
Projektarbeit - Hilfen im Heimatland
Katastrophenhilfe, medizinische Unterstützung und eigene Friedensdorf-Projekte sollen vor Ort Not, Leid und Elend lindern. Die Probleme, die durch die Trennung der Kinder von Familie und Kultur entstehen können, dürfen nur in Kauf genommen werden, wenn die medizinische Situation der Kinder keine andere Wahl zuläßt. Friedensdorf-Filialen arbeiten in Vietnam, Afghanistan, Angola, Armenien, Georgien, Kambodscha, Kasachstan, Rumänien, Sri Lanka, Tadschikistan und Usbekisten.
Die Arbeit von Friedensdorf International finanziert sich fast ausschließlich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge.Der Umfang der Arbeit für die Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten muss den vorhandenen Mitteln angepasst werden. Das soll sich ändern. Wenn Friedensdorf International auf regelmäßige Geldeingänge zurückgreifen kann, dann können auch Projekte und Hilfseinsätze mit größerer Sicherheit geplant werden. Der Grundstein hierzu ist im November 2001 mit der Gründung der Friedensdorf Gemeinschaftsstiftung. gelegt worden.