Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 hat am Montagmorgen den Westen Kolumbiens erschüttert.Das Epizentrum lag nahe der Gemeinde San José del Palmar im Departamento Chocó.
Besonders schwer betroffen sind die Regionen und Städte um Cali, Pereira, Armenia und Manizales. In Cali stürzten teilweise Krankenhäuser ein.
Mindestens 240 Menschen kamen bisher ums Leben, rund 2.600 wurden verletzt. Tausende Menschen werden weiterhin vermisst.
In dem Katastrophengebiet fehlt es am Nötigsten: Sauberes Trinkwasser und Wasserfilter stehen an erster Stelle, da die Infrastruktur zerstört ist.
Auch Nahrungsmittel sind knapp, was besonders im Departement Chocó die Lage verschärft. Für die tausenden Obdachlosen sind bereits Zelte, Planen und Decken bereitgestellt worden, während Ersthelfer die medizinische Versorgung sichern, da die Krankenhäuser völlig überlastet oder sogar teilweise zerstört sind.
Große Erleichterung gibt es bei unseren Gemeinschaften: trotz Schäden an unseren Einrichtungen in Cali, Armenia und Manizales blieben alle Menschen unverletzt.
Neben den anstehenden Reparaturen an unseren eigenen beschädigten Einrichtungen sind meine Mitschwestern tagtäglich im humanitären Einsatz.
Sie helfen bei der Basisversorgung mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Medikamenten und Kleidung. Zusätzlich fangen sie betroffene, traumatisierte Menschen durch eine verlässliche und liebevolle Betreuung auf.
Um diese lebenswichtige Arbeit fortzusetzen und den Wiederaufbau zu sichern, sind meine Mitschwestern dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen.
Ich bitte Sie herzlich um eine Spende.