Trotz des Krieges werden in der Ukraine jeden Tag Kinder geboren. Viele Frauen entbinden unter extremen Bedingungen: während Luftalarms, in Schutzräumen oder unter dem Dröhnen von Explosionen. Häufig müssen sie diesen Moment allein bewältigen, weil ihre Partner an der Front kämpfen oder ihr Leben bereits verloren haben.
Die permanente Bedrohung, Angst und psychische Belastung wirken sich massiv auf Schwangerschaften aus. Die Zahl der Frühgeburten ist stark gestiegen. Diese besonders verletzlichen Neugeborenen sind auf spezialisierte medizinische Versorgung angewiesen. Ohne entsprechende Technik wie Brutkästen, Atemhilfen oder spezielle Lichttherapie haben sie kaum eine Chance zu überleben.
Ein moderner Inkubator kostet rund 20.000 Euro. Auch funktionstüchtige Gebrauchtgeräte, die etwa 6.000 Euro kosten, sind eine wertvolle Hilfe. Allerdings bergen sie ein höheres Ausfallrisiko – mit potenziell lebensbedrohlichen Folgen für die Babys. Defekte Geräte können vor Ort oft nicht repariert werden, da es an Fachpersonal mangelt: Viele Techniker sind im Kriegseinsatz oder ums Leben gekommen.
Wir laden Dich herzlich ein, unser Spendenlager in der Marktstraße 27, 50968 Köln, zu besuchen und Dir selbst ein Bild von unserer Arbeit zu machen.
Dieses Projekt ist langfristig angelegt, denn der Bedarf bleibt konstant hoch. In regelmäßigen Abständen schicken wir Hilfslieferungen in besonders betroffene Regionen der Ukraine. Um die medizinische Versorgung der Frühgeborenen nachhaltig zu sichern, sammeln wir Spenden für neue Inkubatoren. Jede Unterstützung zählt – ob für neue Geräte oder gut erhaltene gebrauchte Inkubatoren.