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Informationen zum Projekt

Die palästinensischen Siedlungsgebiete Gaza-Streifen und das Westjordanland haben eines gemeinsam: Den Mangel an Medikamenten, Nahrungsmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs. In den zehn Jahre seitdem die Hamas mit Gewalt die Macht im Gazastreifen übernommen und Israel seine Blockade zu Land, See und Luft begonnen hat, hat sich die Situation kontinuierlich verschärft.
Als „Gefängnis unter freiem Himmel“ bezeichnen manche Bewohner/-innen den Gazastreifen – denn Israel kontrolliert, wer ein und ausreisen darf. Aber auch mit der verschärften Blockade des Gaza-Streifens seit Januar 2008 hat sich die Situation extrem verschlimmert. 60% aller Gesundheitszentren und Krankenhäuser mussten wegen mangelnder Arzneimittel oder wegen der Stromausfälle ihre Türen schließen.
Im Gazastreifen helfen wir vor allem dabei, das Gesundheitssystem auf mögliche Notfälle vorzubereiten. Dabei konzentrieren wir uns aktuell darauf, die in sechs Krankenhäusern eingerichteten Notfallstationen zu stärken. Außerdem führen wir regelmäßig Simulationen des Ernstfalls durch, um sicherzustellen, dass schnell und effizient darauf reagiert werden kann. Daneben bilden wir besonders gefährdete Gruppen darin aus, im Notfall erste Hilfe zu leisten. Dazu gehören neben Frauen und Farmern auch Fischer. Sie dürfen nur in einem engen, abgeriegelten Bereich vor der Küste ihrer Arbeit nachgehen und es kommt regelmäßig zu Zwischenfällen, bei denen Fischer durch die Waffen der patrouillierenden israelischen Marinesoldaten verletzt oder getötet werden.
Aber auch im Westjordanland verschärft sich die Situation seit dem Ausbruch einer Welle an Gewalt, die 2015 begann. So sind Zusammenstöße mit Sicherheitskräften und radikalen israelischen Siedlern sowie Anschläge keine Seltenheit. Ebenfalls sind die Bewohner*innen ständigen Kontrollen und Schikanen ausgesetzt, was die Lebensumstände zusätzlich verschlechtert. Dies bedingt auch eine hohe psychische Belastung für die Palästinenser*innen. Die resultierenden seelischen Erkrankungen werden jedoch nur selten behandelt – die nur wenigen Einrichtungen können nicht alle Erkrankten behandeln, das Personal ist oft nicht ausreichend ausgebildet sowie die Stigmatisierung für die Betroffenen zu groß.

Ärzte der Welt warnt vor einer humanitären Katastrophe und unterstützt deshalb notfallmedizinische sowie psychologische Gesundheitsdienste in Palästina: Schnelle und unbürokratische Hilfe für die traumatisierten Menschen, Weiterbildungskurse für Helfer und Krankenhauspersonal sowie Aufbau eines professionellen Netzwerks, das die Arbeit der psychologischen Einrichtungen und Dienste koordiniert.

Die Menschen in den Palästinensischen Gebieten brauchen unsere Unterstützung jetzt. Helfen Sie mit einer Spende.

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Trägerorganisation des Projekts

Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.

Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.
Register-Nr.: VR 16591

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