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Informationen zum Projekt

Niger weist eine der höchsten Geburtenraten der Welt auf (7,75 Kinder/Frau). Teenager-Schwangerschaften und rasch aufeinander folgende Schwangerschaften haben negative Folgen auf die Gesundheit von Frauen und Kindern. Das „Ärzte der Welt“-Netzwerk unterstützt den Gesundheitsentwicklungsplan (PDSD) des Distriktes Illéla, um den Zugang zu Gesundheitsversorgung für Mütter und Kinder zu verbessern.

AKTIVITÄTEN
Ergebnisse einer nationalen Umfrage zeigen, dass im Niger mehr als fünf Millionen Menschen keinen gesicherten Zugang zu Nahrungsmitteln haben. Eine Dürreperiode, eine schlechte Ernte und die fortwährende Getreideknappheit haben zu einem Anstieg der Nahrungsmittelpreise geführt. Aufgrund der Ernährungskrise verstärkt „Ärzte der Welt“ seine Aktivitäten in den Bereichen Prävention, medizinische Ernährungstherapie für Kinder unter fünf Jahren und Förderung der Familienplanung in Kooperation mit den Gesundheitsbehörden von Illéla.
Aktivitäten sind:

• Die Erweiterung des Ernährungsprogrammes (CRENI) um das Dreifache.
• Die Einstellung zusätzlicher Arbeitskräfte und Ausbildung von medizinischem Personal.
• Ein aktives Screeningprogramm in den Gemeinden, um frühzeitig Fälle von Unterernährung erkennen zu können.
• Die Bereitstellung von Nahrungsergänzungsmitteln für unterernährte Kinder und schwangere oder stillende Frauen durch lokale Gesundheitszentren.
• Die Verbesserung/Erleichterung des Überweisungssystems an Krankenhäuser für schwere Fälle mit Komplikationen.

Im Jahr 2011 hat das „Ärzte der Welt“ seine Aktivitäten in 17 Gesundheitszentren und dem Ernährungs-Center ausgeweitet, Gesundheitspersonal eingestellt und neue Hilfskräfte ausgebildet. Wir wollen einen besseren Zugang zu Familienplanung sicherstellen, und das Bewusstsein für das Problem von vielen Geburten erhöhen. Dazu arbeiten wir auch mit religiösen Vorbildern und beteiligen uns an Radio-und Plakatkampagnen. „Ärzte der Welt“ bemüht sich darum, Nahrungsergänzungs- und Empfängnisverhütungsmittel in den Gesundheitszentren vorzuhalten. In den Rehabilitationszentren für Ernährung werden die Frauen im Umgang mit Verhütungsmitteln geschult. Schließlich setzt sich „Ärzte der Welt“ mit lokalen, nationalen und internationalen Akteuren dafür ein, dass Unterernährung verhindert werden kann. Sensibilisierungs- und Lobbyarbeit ergänzen die Interventionen rund um die Problematik der Unterernährung und der steigenden Geburtenrate.

ERGEBNISSE 2011
Die Verwendungsrate von Verhütungsmitteln stieg von 14% im Jahr 2010 auf 29% im Jahr 2011.

AUSSICHT
„Ärzte der Welt“ setzt seine Arbeit im Jahr 2012 fort und konzentriert sich auf die Ernährungskomponente des Programms, um gegen die Ernährungskrise anzukämpfen, die den Distrikt Illéla besonders hart trifft.
 

Weitere Hilfsprojekte von Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.

Trägerorganisation des Projekts

Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.

Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.
Register-Nr.: VR 16591

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