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Informationen zum Projekt

Das Don Bosco-Zentrum in Secunderabad bietet Mädchen in Not eine sichere Zuflucht.

Viele von ihnen leben auf den Straßen, werden unterdrückt, misshandelt, zur Prostitutiongezwungen oder sogar ermordet. Don Bosco gibt den ehemaligen Straßenmädchen und Kinderarbeiterinnen ein neues Zuhause. Für die Mädchen ist das Don Bosco-Zentrum der Anfang von einem besseren Leben ohne Gewalt und Hoffnungslosigkeit.

Im südindischen Bundesstaat Telangana ist insbesondere die ländliche Bevölkerung von Armut und Perspektivlosigkeit betroffen.

Erschwerend hinzu kommt das rigide indische Kastensystem, das vor allem auf dem Land noch fest verankert ist. Viele Kinder fliehen vom Land in die Städte, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Meistens landen sie dann auf der Straße. Dort müssen sie sich mit kleinen Diensten, Betteln oder Diebstählen über Wasser halten. Mädchen und Frauen werden in der indischen Gesellschaft immer noch diskriminiert – auch wenn Gleichberechtigung in der indischen Verfassung verankert ist. Mädchen sind auf der Straße besonders gefährdet, Opfer von Gewalt, Ausbeutung und sexuellem Missbrauch zu werden.

2008 haben die Don Bosco Schwestern in Secunderabad ein Zentrum für ehemalige Kinderarbeiterinnen und Straßenkinder gegründet. Rund 80 Mädchen zwischen sieben und 18 Jahren werden in der Einrichtung jährlich betreut. Hier finden sie Schutz vor den Gefahren der Straße und erhalten die Möglichkeit, wieder in die Gesellschaft eingegliedert zu werden.

Viele Mädchen werden von Sozialarbeitern oder der Polizei zu den Don Bosco Schwestern gebracht. Manchmal bringen auch Verwandte die Kinder in die Einrichtung, da sie sich selbst nicht um sie kümmern können. Dort erhalten die Mädchen regelmäßig Mahlzeiten sowie eine umfassende medizinische und psychologische Versorgung. Viele Mädchen sind durch die Erlebnisse auf der Straße traumatisiert. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit werden die Mädchen in den regulären Schulbetrieb eingegliedert. Vor allem ihre Sprachkenntnisse in Englisch sollen verbessert werden. In der Sicherheit des Heimes können sich die Mädchen ungehindert entfalten. Neben Schulbildung stehen dabei Sport, Musik und Tanz auf dem Stundenplan. Durch Teamarbeit werden soziale Kompetenzen und das Selbstbewusstsein gestärkt – und die Mädchen können wieder ungehindert Kind sein.

Mein Vater ist sehr arm und konnte sich nicht um mich kümmern. Mit acht Jahren bin ich dann auf der Straße gelandet bis mich ein Sozialarbeiter fand. Er brachte mich zu den Don Bosco Schwestern nach Secunderabad. Nach meiner Aufnahme im Heim konnte ich endlich die Schule besuchen. Obwohl ich am Anfang noch große Probleme mit Englisch hatte, konnte ich mit Hilfe der Schwestern alle Kurse schaffen. Jetzt habe ich erfolgreich die High School abgeschlossen und kann zu meiner Familie nach Odisha zurück. Ich bin den Don Bosco Schwestern sehr dankbar für alles, was sie für mich getan haben.  Anusha* (16 Jahre, *Name geändert)

 

12€ kosten Schulmaterialien für ein Mädchen pro Jahr

22€ kostet die Schuluniform für ein Mädchen

45€ betragen die Schulgebühren für ein Mädchen pro Jahr 

Trägerorganisation des Projekts

Don Bosco Mondo

Don Bosco Mondo
Register-Nr.: VR4566

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