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Informationen zum Projekt

"Otterwatching" in Uganda - Hilfe für bedrohte Fischotter

Claus Reuther, Vorstandsvorsitzender der Aktion Fischotterschutz schreibt jüngst in dem von der Aktion Fischotterschutz herausgegebenen "Otter-Journal':

"Kürzlich habe ich auf Einladung der dortigen Naturschutzbehörde Uganda besucht. Es ist eines der ganz wenigen afrikanischen Länder wo man Interesse am Otterschutz zeigt. Das ist um so erfreulicher, als auf diesem Kontinent angesichts so charismatischer Tierarten wie Elefant, Löwe oder Giraffe der Otterschutz gar keine Rolle spielt. Die Folge ist, dass wir sowohl über die Biologie als auch über Verbreitung und Bedrohung afrikanischer Otterarten nur wenig wissen. Bekannt aber ist, und davon konnte ich mich persönlich überzeugen, dass Otter häufig von Fischern getötet werden, da sie von ihnen als Nahrungskonkurrenten angesehen werden.

Bei meinen Untersuchungen zur Situation der Otter in Uganda machte ich eine interessante Beobachtung. An den Ufern des Victoriasees bei Entebbe kann man eine Otterart, den Fleckenhalsotter, auch am Tage beobachten. Und das brachte mich auf folgende Idee: Man müsste über einige Monate dokumentieren, wann und wo diese Otter am besten zu sehen sind. Anhand dieser Daten könnte man einen Plan für "Otter-Beobachtungstouren" ausarbeiten und diese den rund 100.000 Touristen anbieten, die alljährlich allein das nahegelegene Naturschutzzentrum in Entebbe besuchen. Solche Touren könnten die dortigen Fischer mit ihren Booten durchführen. Damit sie dabei die Otter nicht stören und damit sie den Touristen fachkundige Informationen geben können, müssten sie zuvor geschult werden. Auf diese Weise könnte man gleich mehrere Ziele erreichen. Wir würden mehr über die Lebensweise der Otter am Victoriasee erfahren. Die afrikanischen Otter würden populärer werden. Für die Fischer ergäbe sich eine zusätzliche Einkommensquelle. Und daraus würde ein wichtiger Beitrag zum Schutz Otterschutz resultieren: Denn wenn die Fischer sich diese Einnahmequelle erhalten wollen, müssen sie mehr daran setzen, die Otter zu schützen als sie zu töten!

Dieses Projekt könnte bahnbrechend für Afrika sein. Doch um es verwirklichen zu können, benötigen wir die Mittel für die Erhebung der Grundlagendaten (z.B. durch einen Studenten) und für die Schulung der Fischer. Wollen Sie mir dabei helfen, diese beispielhafte Verbindung von Ökologie und Ökonomie herzustellen und zugleich eine kleine Hilfe beim Wiederaufbau des noch immer an den Folgen des Bürgerkrieges der letzten Jahrzehnte leidenden Ugandas zu leisten? Tragen wir gemeinsam dazu bei, die einzigartige Fauna Afrikas zu erhalten, indem wir den dort lebenden Menschen eine wirtschaftliche Zukunftsperspektive fernab von Almosen zu geben."

Die Aktion Fischotterschutz e.V. engagiert sich in zunehmenden Maße für die verschiedenen Otterarten weltweit. So ist zum Beispiel der Vorsitz der Otter Specialist Group der Weltnaturschutzorganisation IUCN bei dem erfahrenen Otter-Kenner Claus Reuther, dem Vorstandsvorsitzenden der Aktion Fischotterschutz e.V. angesiedelt.

Im Sinne eines integrativen Naturschutzes, der neben den Fischottern auch den heimischen Fischern hilft, hoffen die Mitarbeiter der Aktion Fischotterschutz auf eine tatkräftige Unterstützung des Projektes von vielen Menschen.

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Trägerorganisation des Projekts

Aktion Fischotterschutz e.V.

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