Aus Venezuela erreichte mich ein dringender Hilferuf meiner Mitschwestern.
Seit 1969 unterhalten wir Don Bosco Schwestern eine Schule und ein Kinderwohnheim in dem Dorf Isla Ratón mitten im Amazonasgebiet, umgeben von dem Fluss Orinoco.
Nach mehr als zwei Jahrzehnten wirtschaftlicher, sozialer und politischer Notlagen steht Venezuela vor einer der schwersten humanitären Krisen Lateinamerikas.
„Durch die extreme Armut leiden insbesondere die venezolanischen Kinder an Mangel- oder Unterernährung.
Diese Situation beeinträchtigt die körperliche, kognitive und emotionale Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen erheblich und hat direkte Auswirkungen auf ihre schulischen Leistungen und ihren Verbleib im Bildungssystem, teilte mir Sr. Rosmelyn Aular mit.
Weiter schrieb sie: „Uns fehlen die finanziellen Mittel, um weiterhin täglich drei Mahlzeiten für 70 Kinder des Internats „Nuestra Señora del Carmen“, die jeden Tag unsere Grundschule besuchen, bereitzustellen.
Wir benötigen dringend Grundnahrungsmittel, wie z.B. Reis, Maismehl, Nudeln Milch, Zucker, Dosenfisch und Linsen.“
Ein Sack Reis kostet etwa 15 Euro, ein Sack Maismehl liegt bei etwa 18 Euro und der Preis für einen Kanister Öl beträgt etwa 44 Euro.
Für 85 Euro kann ein Kind den ganzen Monat verpflegt werden.
Betroffen von dieser Situation bitte ich Sie herzlich um eine Spende, damit entsprechende Nahrungsmittel besorgt werden können
und die Grundversorgung der Kinder für einen längeren Zeitraum gesichert ist.
Eine segensreiche erfüllende Zeit auf das Osterfest wünsche ich Ihnen von Herzen,
Ihre Schwester Birgit Baier