Meeresschildkröten in Watamu - aus Fischernetzen befreit und am Niststrand geschützt
Jedes Jahr werden Tausende Meeresschildkröten von Fischern "versehentlich" gefangen. Sie geraten in deren Netze oder bleiben an den Angelhaken hängen. Die ohnehin schon vom Aussterben bedrohten Meeresreptilien werden durch diese Verluste weiter gefährdet.
In den meisten Fällen stellen die Meeresschildkröten unerwünschten "Beifang" dar - also Tiere, die durch nicht-selektive Methoden beiläufig mitgefangen werden. Gelegentlich werden sie aber auch als willkommene zusätzliche Beute betrachtet und auf dem Schwarzmarkt verkauft. Auch in der Region um Watamu in Kenia ist die Nachfrage nach wie vor groß, da sie immer noch als Delikatesse gelten, auch wenn der Handel mit Meeresschildkröten in Kenia eigentlich verboten ist.
Die Schildkrötenretter von Watamu, Kenia, haben, unterstützt von der AGA, erfolgreich Programme initiiert, um Meeresschildkröten aus Fischernetzen zu befreien und Beifang zu minimieren. Die Wildhüter schützen zudem die Niststrände und klären über richtiges Verhalten auf. Nur mit Hilfe von Spenden kann dieses erfolgreiche Programm durchgeführt werden. Bitte unterstützt diese wichtige Arbeit und helft mit, Meeresschildkröten aus den Fischernetzen zu befreien!
Des Weiteren unterstützt die AGA die Schildkrötenretter dabei, den Niststrand von Watamu zu schützen, um die Meeresschildkröten bei der Eiablage sowie deren Nester vor Störungen und illegalen Aktivitäten zu bewahren. Zudem wird die Umweltbildungsarbeit an Schulen und Aufklärung von Touristen unterstützt.
Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. setzt sich seit 40 Jahren für den Erhalt von bedrohten Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräumen ein und ist als gemeinnützige Natur- und Artenschutzorganisation anerkannt. Zudem ist die AGA Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und steht für einen transparenten und verantwortungsvollen Umgang mit Spenden. Weitere Informationen findet Ihr unter: www.aga-artenschutz.de