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Informationen zum Projekt

Die Mütter- und Kindersterblichkeit in Äthiopien ist im weltweiten Vergleich sehr hoch. Grund dafür ist auch der fehlende Zugang zu sauberem Wasser in den Gemeinden. Veraltete Brunnen können den Wasserbedarf der Bevölkerung nicht mehr decken. Die Wasserknappheit führt zu Konflikten um die Verteilung und zu Krankheiten. Plan unterstützt den Bau von geschützten Wasserentnahmestellen.
 
Im Plan Programmgebiet Amhara unterstützt Plan die Gemeindemitglieder durch den Bau von geschützten Wasserentnahmestellen an Schulen und in Gemeinden mit separaten Viehtränken. Zwei von diesen Tränken sind mit solargestützten Pumpen ausgestatteten Tiefbrunnen, dem Anlegen und sichern von kleineren Wasserentnahmestellen und dem Bau von Wasserspeichern. Das Projekt baut dabei auf ein bereits abgeschlossenes, breit angelegtes Plan-Projekt zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung auf.
 
Ziel ist es, die Versorgung von mehr als 20.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser in den ländlichen Gemeinden und städtischen Randgebieten im Programmgebiet zu verbessern.
 
Die Schulung von Gemeindemitgliedern zu Pumpenwärtern und -wärterinnen und ihrer Ausstattung mit der zur Reparatur und Pflege notwendigen Ausrüstung, garantiert den nachhaltigen Betrieb der Brunnenanlagen. Hygieneschulungen zeigen Möglichkeiten auf, wasserbedingte Krankheiten zu vermeiden. In Privathaushalten und Schulen wird durch den Bau von Latrinen und Möglichkeiten zum Händewaschen die sanitäre Versorgung verbessert werden. Ziel des Projektes ist, dass Gemeinden und Schulen die offene Defäkation einstellen.
 
Verbesserung der Infrastruktur
 
Bisher fehlt es an ausreichend geschützten Wasserentnahmestellen (z.B. Brunnen) im Projektgebiet. Nach hydrographischen Gutachten planen Plan und sein lokaler Partner gemeinsam mit den Gemeinden den Bau von geschützten Wasserentnahmestellen, zum Teil mit solargestützten Pumpen. Um den dauerhaften Zugriff auf sauberes Trinkwasser in der Nähe der Haushalte zu ermöglichen werden zudem Wasserspeicher mit einem durchschnittlichen Fassungsvermögen von 50 m3 und Wasserleitungssystemen errichtet.
 
Nachhaltigen Projekterfolg sichern
 
Um die Nachhaltigkeit des Projektes zu sichern, greifen Plan und seine Partner auf die langjährige Erfahrung in der Umsetzung von Projekten unter Einbeziehung der Zielgemeinden zurück. Auf Distriktebene wird die Verwaltung so gestärkt, dass sie zukünftig ähnliche Schulungsprogramme zum Thema Hygiene und Sanitärverhalten eigenständig durchführen kann. Zudem stattet Plan die Mitarbeiter mit dem notwendigen Wissen und der Ausrüstung aus, um die Wasserqualität der Brunnen regelmäßig zu prüfen.
 
Verbesserung der hygienischen Situation
 
Vielen Menschen ist der Zusammenhang zwischen Hygiene, sauberem Wasser und Krankheitsübertragung nicht klar. Auch fehlt ihnen Wissen darüber, wie sie mit einfachen Verhaltensänderungen große Verbesserungen in ihrem Lebensumfeld bewirken können. In Sensibilisierungskampagnen informiert Plan in Gemeinden über die Bedeutung von sauberem Trinkwasser. Auch Frauen-, Kinder- und Behindertengruppen nehmen daran teil. Zusätzlich bietet Plan Hygieneschulungen an, in denen die Teilnehmer wichtige Informationen zum Beispiel über die Bedeutung des Händewaschens erhalten.
 
Über Abwässer geraten oft gefährliche Krankheitserreger in das Wasser. Latrinen und Händewaschmöglichkeiten tragen dazu bei, das Übertragungsrisiko von Krankheiten zu senken und die Verschmutzung des Grundwassers zu verhindern. Plan unterstützt private Haushalte beim Bau von geeigneten traditionellen Latrinen. Zusätzlich unterstützt Plan den Bau von nach Geschlechtern getrennten und barrierefreien Latrinen in Gemeinden und Schulen. Dies soll die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an den Infrastrukturmaßnahmen ermöglichen.
 
 
Hinweis:
Bei Mehreinnahmen werden Spenden für andere wichtige Plan-Projekte verwendet.
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Über Plan International Deutschland

Plan International Deutschland ist mehrfach als transparente Spendenorganisation ausgezeichnet worden. Das Kinderhilfswerk erreichte 2012 in diesem Bereich zweimal den ersten Platz: beim Transparenzpreis von PwC und in einer Analyse des Wirtschaftsmagazins Capital. Plan arbeitet als eines der ältesten unabhängigen Kinderhilfswerke in 50 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas und finanziert über Patenschaften, Einzelspenden, öffentliche Mittel sowie Firmenkooperationen nachhaltige Selbsthilfeprojekte. Mit der Kampagne „Because I am a Girl“ macht sich Plan für die Rechte von Mädchen stark und erreichte bei der UNO die Anerkennung des Welt-Mädchentages am 11. Oktober. Plan International Deutschland trägt das DZI-Spenden-Siegel und erhielt 2011 für sein Engagement den Walter-Scheel-Preis des Bundesentwicklungsministeriums.

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Trägerorganisation des Projekts

Plan International Deutschland e.V.

Plan International Deutschland e.V.
Register-Nr.: Amtsgericht Hamburg VR 11978

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