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Informationen zum Projekt

In den Provinzen Chubut und Neuquen in Patagonien werden Aufforstungs- und Rehabilitationsmaßnahmen umgesetzt, um an den Standorten eine angemessene Bewaldung wieder herzustellen. Die meisten Flächen sind bei Projektbeginn, als Folge der starken Waldvernichtung überwiegend Ende des 19. Jahrhunderts zu Gunsten extensiver Weidenutzung, stark degradiert. Aufgrund der starken Erosion und den extremen klimatischen Bedingungen schaffen es nur sehr wenige Baumarten hier zu wachsen. Daher wird vorerst mit der sehr widerstandsfähigen Kiefernart Pinus ponderosa gearbeitet. Wenn sich diese etabliert hat, werden die Wälder durch zusätzliche möglichst einheimische Baumarten ergänzt, um langfristig wieder ein intaktes natürliches Ökosystem zu schaffen.

Projektstandorte
Die Projektstandorte liegen in den Provinzen Chubut und Neuquen. ­Generell gibt es in den Provinzen Chubut und Neuquen viele Flächen, die aufgrund der Weidewirtschaft stark degradiert sind. Sobald die konkreten Flächen feststehen, werden sie auf unserer Homepage veröffentlicht.

Projektziele
Aufgrund massiver Waldvernichtung, die überwiegend Ende des 19. Jahrhunderts stattfand und anschließender extensiver Weidenutzung, sind viele Flächen stark degradiert. Die Aufforstung wird auf den degradierten Standorten mit Gelbkiefer (pinus ponderosa), einer Pionierbaumart, durchgeführt. Diese Baumart macht es möglich, die Böden wieder für heimische Baumarten aufzubereiten, die in der zweiten Waldgeneration angesiedelt werden sollen.
Dort wo es die Wuchsbedingungen zulassen, werden heimische Laubbaumarten (z.B. Nothofagus) angepflanzt, um einen nachhaltigen Mischwald zu etablieren.
Neben dem Ziel der Kohlenstoffbindung verfolgt dieses Projekt das Ziel, die Biodiversität zu erhöhen, die Bodenfruchtbarkeit wieder herzustellen und ein intaktes Ökosystem zu schaffen. Darüber hinaus sollen Arbeitsplätze geschaffen werden.

Baumarten
In erster Linie wird bei diesem Projekt pinus ponderosa (Kelbkiefer) gepflanzt. PrimaKlima unterstützt darüber hinaus Anpflanzungen mit weiteren Baumarten, wie austrocedrus chilensis (Chilezeder), nothofagus obliqua (Pellin-Scheinbuche) und nothofagus nervosa (Rauli).

Soziale und ökologische Zusatzeffekte
Die Wiederbewaldungen helfen, die stark verminderte Artenvielfalt des Lebensraums in der Region zu erhöhen. Durch die Aufforstungen wird die Bodenfruchtbarkeit erhöht und so die Grundlage geschaffen, dass auf den Flächen langfristig ein natürlicher Mischwald entstehen kann. Allein durch die Aufforstung erhöht sich die Biodiversität auf den Flächen deutlich. Weiterhin wird der Boden vor einer weiteren Erosion durch Wasser und Luft geschützt und die Wasserhaltefähigkeit des Bodens langfristig verbessert.
Neben den ökologischen Vorteilen werden Beschäftigungsmöglichkeiten im ländlichen Raum geschaffen. Auf längere Sicht kann sich in diesen Regionen eine holzbasierte Wertschöpfungskette bilden.

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Trägerorganisation des Projekts

PrimaKlima - weltweit - e.V.

PrimaKlima - weltweit - e.V.
Register-Nr.: VR 7624 Amtsgericht Düsseldorf

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