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Informationen zum Projekt

Wenn Immaculate Namakula die Eier ihrer fast 70 Hühner einsammelt, sie mit dem Datum beschriftet und auf dem Eierkarton ablegt, glänzen ihre Augen. Schön sehen die Eier aus, weiß und braun, groß und gesund. Ihre Hühner sind eine Mischung aus „local breed“ und „improved breed“, also lokaler Zucht und zugekauften Hähnen. Die Zuchtmischung hat sich bewährt: Die Hühner sind nicht so anfällig, legen aber genügend Eier – ungefähr jeden zweiten bis dritten Tag eins.

Immaculate Namakula bindet nach getaner Arbeit die Eierkartonlagen zusammen und bringt sie – entweder als Beifahrerin auf einem Piki-Piki-Motorrad oder in einem Kleinbustaxi – zwei bis dreimal die Woche wagemutig über eine Holperpiste zum Markt. Einen Teil verkauft sie dort. Ausgewählte Eier gibt sie bei einem Mann ab, der sie, gegen den Betrag von 110 ugandischen Shilling pro Ei, in einer Brutmaschine ausbrüten lässt.

Von ihrem Tageserlös kauft sie Hühnerfutter. Da die Inflation in Uganda zurzeit 21 % beträgt, schießen die Preise in die Höhe. Hühnerfutter ist teuer. Immaculate Namakula muss die Angebote auf dem Markt sorgfältig vergleichen – nicht nur wegen der unterschiedlichen Preise der Anbieter, sondern auch, weil das Futter gerne gepanscht wird, um einen höheren Gewinn zu erzielen. Einmal, erzählt sie, sind ihre Hühner an schlechtem Futter erkrankt. Sie konnte dann nicht mehr viel für sie tun. Und das, obwohl sich Immaculate Namakula mit Hühnern hervorragend auskennt und auch viel von Pflanzen versteht, die dem Wohlergehen ihrer Hühnerschar zuträglich sind. 

Jetzt möchte sie vom teuren und unwägbaren Hühnerfutter­angebot unabhängig werden und eine Futtermühle kaufen. Die kostet mitsamt Stellplatz 3.129 Euro und vermahlt Grün- und Kraftfutter wie Mais zu einem feinkörnigen Futter. Grünfutter und Mais baut sie schon selber an. Gänzlich unabhängig würde sie, wenn sie ihre Küken in einem eigenen Solarbrüter ausbrüten könnte. In einem solchen solar betriebenen Brüter können 100 Eier gleichzeitig bebrütet werden. Erfahrungsgemäß schlüpfen aus 100 befruchteten Eiern etwa 70 bis 80 Küken. Einen Teil dieser Küken würde Immaculate Namakula selber aufziehen. Einen Teil würde sie an die Frauengruppen weitergeben, die sie u. a. in organi­schem Landbau, in Hühnerhaltung, Heilkräuter- und Pflanzenkunde unterrichtet.

Der solar betriebene Kükenbrüter kostet ca. 900 Euro, die Futtermühle mit Dieselmotor 3.129 Euro.

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Trägerorganisation des Projekts

Zukunftsstiftung Entwicklung in der GLS-Treuhand

Zukunftsstiftung Entwicklung in der GLS-Treuhand
Register-Nr.: 892 Bochum

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