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Informationen zum Projekt

Fischreusen - tödliche Fallen für den Fischotter

Unter diesem Titel machte die Aktion Fischotterschutz bereits 1991 ein Problem publik, auf das in den 70er und 80er Jahren in vielen europäischen Ländern zwischen einem Viertel und mehr als der Hälfte der bekannt gewordenen Fischotterverluste entfiel. Fischreusen ziehen den Otter magisch an. Früher konnten die Otter die aus Hanf hergestellten Reusen leicht aufreißen oder - wenn sie in die Reuse eingedrungen waren - sich leicht daraus befreien. Doch seit die Reusen aus synthetischem Material hergestellt sind, das auch den scharfen Zähnen des Otters standhält, hat ein Otter, der in dieses vom Menschen geschaffene "Tischlein deck' dich" eindringt, kaum noch eine Chance, sich daraus zu befreien.

Seit mehr als einem Jahrzehnt sind Schutzvorrichtungen verfügbar, die den Otter zumindest in Aalreusen vor dem Ertrinken retten können. Die in Großbritannien entwickelten Schutzgitter sind leicht in die Reusen einzusetzen und verhindern, dass Otter in die Reusen eindringen. Untersuchungen englischer und dänischer Wissen-schaftler belegen, dass sowohl der Fangerfolg auf Aale als auch die Handhabung der Reusen durch die Schutzgitter nicht nennenswert beeinflusst werden. Wirtschaftliche Nachteile für Berufsfischer, die auf Aalreusen angewiesen sind, sind somit nicht zu befürchten.
Bereits vor 10 Jahren machte sich die Aktion Fischotterschutz für den Schutz von Ottern vor dem Ertrinken in Fischreusen stark. Über 1.000 Aufklärungsbroschüren und sogenannte Reusenschutzgitter verteilte sie damals kostenlos. Bis heute ist es leider in den meisten Bundesländern nicht gesetzlich vorgeschrieben, diese inzwischen vielfach als wirkungsvoll erprobten Reusenschutzgitter zu verwenden.

In den ersten Jahren nach der damaligen Aktion sank auch tatsächlich der Anteil in Fischreusen zu Tode gekommenen Otter. Inzwischen häufen sich die Zeichen, daß wieder vermehrt Reusen ohne Schutzvorrichtungen eingesetzt werden. Allein von der Aller, einem der bedeutendsten Gewässersysteme für den Otter in Niedersachsen, wurden über 100 Reusen und Fangkörbe bekannt, die ohne Schutzgitter gegen das Eindringen des Otters aufgestellt wurden.

Mit drei Maßnahmen soll das sinnlose Sterben von Ottern in Fischreusen verhindert werden:
1. Die Aktion Fischotterschutz e.V. will noch einmal mit gutem Beispiel vorangehen und mindestens 1.000 Reusenschutzgitter und eine Aufklärungsbroschüre kostenlos zur Verfügung stellen.
2. Politiker und Behörden sollen veranlaßt werden, den Einsatz von Schutzvorrichtungen - zumindest in Aalreusen - rechtlich verbindlich vorzuschreiben.
3. Durch ein Forschungsprojekt sollen Schutzvorrichtungen entwickelt werden, die den Otter auch vor dem Eindringen in solche Reusen schützen, die speziell auf hochrückige Fische gestellt werden.

Dazu sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen! Zur Herstellung und Verteilung der Reusenschutzgitter sowie der Aufklärungsbroschüre sind mindestens 6.000,- DM erforderlich und die können wir nur mit Hilfe von Spenden aufbringen. Und da es sehr schwer werden wird, ausreichend staatliche Mittel für die Entwicklung weiterge-hender Schutzvorrichtungen zu erhalten, sind wir auch hierfür auf Spenden angewiesen.

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