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Informationen zum Projekt

1950 besetzte China Tibet. Seither verloren mehr als 1,2 Millionen Tibeter ihr Leben. Weitere 100.000 Menschen flohen vor den Invasoren, darunter auch der Dalai Lama, das geistliche Oberhaupt der Tibeter. Als prominenteste Persönlichkeit setzt er sich seither für mehr Autonomie Tibets ein, vor allem in kultureller Hinsicht. Die Gründung eines eigenen Staates wird nicht angestrebt. Doch selbst zu diesem Zugeständnis sind die Machthaber Chinas nicht bereit. Im Sinne einer „patriotischen Erziehung“ tut China alles, um den Widerstand der Tibeter zu brechen und die Bevölkerung zu unterwandern, indem Chinesen in Tibet angesiedelt werden. Die Klöster werden als Ort der Wissensvermittlung streng kontrolliert. Mönche und Nonnen leben unter restriktiven Auflagen, die Aufnahme neuer Mönche ist reglementiert. Die Verehrung des Dalai Lama als religiöse Obrigkeit ist untersagt. Friedlicher Protest wird mit drakonischen Haftstrafen von 10 Jahren und mehr geahndet. Wer verbotene Tempel betritt, muss dies nicht selten sogar mit seinem Leben bezahlen.

Vor dem Hintergrund der politischen Situation und der anhaltenden Unterdrückung, sehen viele Tibeter keinen anderen Ausweg, als zu fliehen. Nicht selten schicken Eltern ihre Kinder alleine ins Exil, damit diese an den tibetischen Exilschulen des Dalai Lama unterrichtet werden. Neben dem Schmerz der Trennung bleibt die Hoffnung, die Familie eines Tages in der Heimat wiedervereint zu sehen. Um den chinesischen Grenzpatrouillen zu entgehen, müssen die Flüchtlinge den Himalaya nachts in 5.700 Metern Höhe bei Kälte, Schnee und Eis überqueren. Schwere Unterkühlungen und Verletzungen sind oft der hohe Preis für die Chance auf Bildung und Freiheit.

Damit Jugendliche nach ihrer Schulausbildung eine berufliche Perspektive haben, engagiert sich HELP in Dharamsala, Nordindien. In enger Zusammenarbeit mit unserer lokalen Partnerorganisation, der Tibet Transit School, bieten wir 300 Schülerinnen und Schülern eine qualifizierte Berufsausbildung an. Unterstützt von den Vertretern des Dalai Lama sorgen wir dafür, dass die Jugendlichen eine echte Zukunftsperspektive erhalten. Nach Abschluss der Berufsausbildung unterstützen wir diejenigen, die sich mit einem Handwerk selbstständig machen möchten, mit dem Nötigsten, was zur Ausübung ihres Berufs notwendig ist. Die Erfolge in der Entwicklung der lokalen Wirtschaft geben uns Recht. Die Exil-Tibeter tragen erheblich zum Wachstum der Region bei, wovon auch die indischen Geschäftsleute profitieren. Nachhaltiger kann Entwicklungshilfe nicht sein.

Weitere Hilfsprojekte von Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V.

Trägerorganisation des Projekts

Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V.

Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
Register-Nr.: VR4650

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