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Die Provinz der elternlosen Kinder

In der südafrikanischen Provinz Kwa-Zulu-Natal ist Aids allgegenwärtig. Fast jeder Dritte ist von der tödlichen Krankheit betroffen, kaum einer wird älter als 43 Jahre. Tausende Aidswaisen bleiben übrig, müssen sich selbst ernähren, sind auf sich allein gestellt, Hunger und Gewalt schutzlos ausgeliefert.

Und plötzlich war der kleine Thembi* allein.
Bis zum Schluss hatte Thandika, seine Mutter, den Kampf gegen Aids nicht aufgegeben. Auf keinen Fall wollte sie ihre Kinder und Enkelkinder allein lassen. Drei Kinder hatte sie doch zu versorgen und zwei Enkel im Krabbelalter - sie waren zuvor schon durch Aids zu Waisen geworden. Doch schließlich verlor Thandika den Kampf gegen das tödliche Virus. Sie starb mit 41 Jahren und machte Thembi und seine Geschwister zu Waisen. Viel zu früh. - Die einzige lebende Erwachsene in Thembis Familie ist die 85-jährige Großmutter. Sie kümmert sich liebevoll um ihre Enkel und Urenkel, ist aber zu alt, um diese versorgen und ernähren zu können.

Aids hat die Provinz fest im Griff
Thembi lebt in Kwa-Zulu-Natal, eine der neun Provinzen Südafrikas, die mit knapp 10 Mio. Einwohnern die bevölkerungsreichste Gegend des Landes ist. Auch fast 20 Jahre nach dem Ende der Apartheid ist das wirtschaftliche Wachstum Südafrikas nicht stark genug, um in diese Region vorzudringen. Hier herrscht eine hohe Kriminalitäts- und Arbeitslosigkeitsrate. Und nach wie vor hat Aids/HIV die Provinz fest im Griff. Fast jeder Dritte ist in Kwa-Zulu-Natal mit HIV infiziert, kaum einer wird älter als 43 Jahre. Die Generation im erwerbsfähigen Alter stirbt weg und hinterlässt tausende Kinder, die plötzlich auf sich allein gestellt sind. Meist übernimmt das älteste Kind die Verantwortung, auch wenn es selbst kaum im Schulalter ist. Einige von ihnen fangen an zu stehlen, um ihre Geschwister zu ernähren. Fast alle Waisen gehen nicht mehr zur Schule. Schutz- und hilflos werden einige missbraucht oder ausgebeutet. Doch Zuhause ist keiner mehr, der die Kleinen in Obhut nimmt, der auf sie aufpasst.

Wieder eine intakte Familie
Gemeinsam mit der Partnerorganisation Thandanani nimmt sich die Kindernothilfe der Waisen in Kwa-Zulu-Natal an, mit dem Ziel, den einsamen Kindern wieder eine intakte Familie zu schenken. So wird zum einen den Großmüttern und anderen Verwandten geholfen sich um die Kinder zu kümmern, zum anderen werden Familien vor Ort gefördert damit diese Waisen bei sich aufnehmen können.

Darüber hinaus werden auf freiwilliger Basis Betreuer ausgebildet, die den Familien Hilfe und Unterstützung geben, Lebensmittel bereitstellen und dafür sorgen, dass die Waisen medizinisch versorgt werden und zur Schule gehen können. Die Aufklärung über Aids ist mit die wichtigste Arbeit der Betreuer. Da der Tod der Eltern für die Kinder ein traumatisches Erlebnis ist, von dem sie sich nur mühsam erholen, bietet die Organisation zudem psychologische Beratung und Therapien mit aktiver Trauerarbeit an.

Sichern Sie mit Ihrer Spende Waisen wie Thembi eine Betreuung und ein Leben ohne Hunger und Angst.

So hilft Ihre Spende den Aidswaisen Südafrikas:
30 Euro finanzieren zwei Betreuerinnen einen Monat lang.
42 Euro verhelfen einem Waisen zu intensiver Trauerarbeit.
69 Euro sichern einer vierköpfigen Familie zwei Monate lang die Ernährung.

* Namen aus Schutz geändert.

Sollten mehr Spenden eingehen als kurzfristig für die vorgestellte Projektarbeit benötigt werden, setzen wir diese für weitere Projekte zugunsten Not leidender Kinder ein.
 

Weitere Hilfsprojekte von Kindernothilfe e.V.

Trägerorganisation des Projekts

Kindernothilfe e.V.

Kindernothilfe e.V.
Register-Nr.: 1336

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