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Informationen zum Projekt

In diesem Projekt wird degradierte afrikanische Buschvegetation renaturiert. Dies geschieht durch Pflanzungen von Speckbaum (oder Spekboom). Der Direktor der Umsetzungsorganisation, Dr. Anthony Mills, beschäftigt sich seit Jahren an der Universität Stellenbosch mit der Forschung über Renaturierung von Speckbaumdickicht und der damit verbundenen CO2-Absorption bzw. Kohlenstoffspeicherung. Von der Wiederherstellung der degradierten Flächen profitiert nicht nur die Atmosphäre, sondern in besonderem Maße auch die lokale Bevölkerung und die Pflanzen- und Tierwelt der Region. In dem neu geschaffenen Dickicht finden sich schnell viele weitere Pflanzenarten ein. Langfristig sollen sich die Flächen wieder hin zu den ursprünglich dort heimischen Wäldern entwickeln.

Projektstandorte
Die Flächen befinden sich in der südafrikanischen Provinz Ost-Kap. In dieser Provinz hat vor allem durch eine Übernutzung durch Ziegenbeweidung im letzten Jahrhundert eine starke Degradierung stattgefunden. Die degradierte Fläche in Ost-Kap wird auf ca. 1 Million Hektar geschätzt. Durch die Überweidung hat sich die Landschaft sehr stark verändert: dichte, fast undurchdringliche Wald- und Buschvegetation wurde in eine wüstenähnliche Landschaft verwandelt. Eine starke Erosion hat die oberen Bodenschichten bereits abgetragen. Tiere, die in diesem ursprünglich vegetationsreichen Gebiet weit verbreitet waren, sind nun fast vollständig verschwunden.

Projektziele
Die nahezu vollkommen degradierte Landschaft soll wieder langfristig begrünt werden, um dort einen Zustand zu erreichen, der dem ursprünglichen sehr nahekommt. Da auf den stark degra­dierten Böden kaum Pflanzen wachsen, wird die sehr widerstandsfähige einheimische Pflanze Speckbaum gepflanzt. In der Folge nutzen andere Pflanzen das Dickicht, um im Schatten und Schutz des Speckbaums zu gedeihen. Ein weiteres Ziel ist die CO2-Einbindung. Momentan findet auf diesen Böden nahezu gar keine Kohlenstoffbindung statt. Neben der CO2-Absorption soll durch die Einbindung der lokalen Bevölkerung die Armut in der Region bekämpft werden und ein reiches Ökosystem geschaffen werden. Die nach 50 Jahren erreichte Biomasseanreicherung wird auf Dauer erhalten bleiben.


Pflanzenarten
In einer ersten Phase wird Speckbaum (­Portulacaria afra) gepflanzt. Es entsteht jedoch nachweislich keine Monokultur, da in dem neu geschaffenen Dickicht viele weitere Pflanzen die Chance nutzen, hier zu wachsen. Dauerhaft sollen wieder dichte Wälder entstehen.


Soziale und ökologische Zusatzeffekte
Die Pflanzflächen sind zurzeit stark durch Beweidung (vor allem durch Ziegen) degradiert. Erst durch die Pflanzung von Speckbaum kann sich zwischen den verbliebenen Büschen und den neuen Pflänzchen ein Mikroklima bilden, das auch die Ansamung von natürlicher Verjüngung erlaubt. Mit der Renaturierung der Flächen kann sich so wieder eine reiche ­Flora und Fauna ansiedeln. Renaturiertes Buschland ist sehr tierartenreich und bietet auch für die großen afrikanischen Pflanzenfresser (z.B. schwarzes Rhinozeros oder Zebra) eine Lebensgrundlage. Die lokale Bevölkerung wird für Pflanzung und Pflege geschult. Somit entsteht hier auch ein neues Bewusstsein für die Erhaltung der ­Flächen. Hinter den Pflanzungen steht ein Konzept, das ausdrücklich die Nutzung des entstandenen Dickichts durch die Bevölkerung einbezieht. Das sichert die Akzeptanz der Schutzmaßnahmen langfristig. Die Menschen vor Ort profitieren relativ schnell von den neuen Weidemöglich­keiten und ihnen werden mittelfristig Einnahmen aus dem Ökotourismus in Aussicht gestellt.

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Trägerorganisation des Projekts

PrimaKlima - weltweit - e.V.

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Register-Nr.: VR 7624 Amtsgericht Düsseldorf

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