Hilf uns helfen

HelpDirect finanziert sich durch Spenden. Unterstütze direkt unser ehrenamtliches Engagement mit deiner Spende!

Informationen zum Projekt

In Bossaso, am Horn von Afrika, erweiterte „Ärzte der Welt“ die Angebote für die Versorgung von Müttern und Kindern. In enger Kooperation mit einer nationalen Nichtregierungs-Organisation werden Schwangere vor der Geburt untersucht und beraten, Mütter und Babys nach der Entbindung medizinisch versorgt und wichtige Medikamente bereitgestellt.

AKTIVITÄTEN
Bossaso ist eine lebendige Hafenstadt in der autonomen Region Puntland, und im Gegensatz zu Süd- und Zentral-Somalia gibt es hier keine bewaffneten Auseinandersetzungen. Durch die relativ ruhige politische Lage ist Bossaso ein Magnet für Menschen, die innerhalb von Somalia fliehen müssen und auch für Flüchtlinge, die aus den Nachbarstaaten kommend in Puntland Unterschlupf suchen. Experten gehen davon aus, dass die Zahl der intern Vertriebenen, die heute in der Stadt leben, in den letzten Jahren um 25 % auf 50 000 gestiegen ist.

Schon für die einheimische Bevölkerung war das Angebot an medizinischer Versorgung bei weitem nicht ausreichend. Mit der ansteigenden Bevölkerungszahl wurde es noch problematischer. Sowohl die Mütter- als auch die Kindersterblichkeit ist in den letzten Jahren dramatisch gestiegen. „Ärzte der Welt“ arbeitet bereits seit 20 Jahren am Horn von Afrika und unterstützt jetzt in Bossaso insgesamt fünf Mutter-Kind-Zentren. Die Nichtregierungs-Organisation ISDP (Integrated Services for Displaced Population) betreibt mehrere Gesundheitsstationen, um Müttern und Kleinkindern medizinische Versorgung anzubieten. Der Andrang auf die Zentren, sei es in „Tuur“, in „Jalle“, oder in „100 Bush“, wie die Orte heißen, ist groß. Täglich kommen sowohl einheimische Mütter mit ihren Neugeborenen als auch Schwangere aus den Flüchtlingslagern zu den Behandlungsstellen.

„Ärzte der Welt“ hat die Kliniken neu ausgestattet und Trainings für das einheimische Personal organisiert. Themen waren hier die Schwangerschaftsnachsorge und Kontrolluntersuchungen, Gesundheitserziehung und die Verwendung der Patienten-Register. Wie kann man den wöchentlichen Arzneimittelverbrauch überwachen? Wie für den regelmäßigen Nachschub der wichtigsten Medikamente sorgen? Dies sind weitere wichtige Fragen, die in den Fortbildungen behandelt wurden.

Obwohl das Projekt erst im Juli 2011 begonnen wurde, können erste Erfolge verzeichnet werden. So ist die Zahl der Konsultationen von Müttern und von Kindern unter fünf Jahren im letzten halben Jahr erheblich gestiegen. Ferner erlernen heute alle Frauen, die die Gesundheitszentren aufsuchen, was sie tun können, damit sie selbst und ihre Kinder gesund bleiben. So üben sie z.B. auch Hygienemaßnahmen ein. Ein breit gefächertes Impfprogramm für Schwangere und Neugeborene verbessert zudem die Gesundheit der Frauen und Kinder. Die Angebote werden in den nächsten Monaten noch ausgebaut und mehr Frauen werden in den Kliniken ihre Kinder unter besseren Bedingungen gebären können.

Weitere Hilfsprojekte von Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.

Trägerorganisation des Projekts

Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.

Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.
Register-Nr.: VR 16591

HelpRank - Transparenzsystem

Der HelpRank repräsentiert den Grad an Transparenz dieser Organisation.

  • DZI-Spendensiegel+4
  • VENRO Verhaltenskodex+2
  • Wirtschaftsbericht+1
  • Satzung+1
  • Projekte+1
HelpRank Gesamt9 / 10
Was ist der HelpRank?

Spendenzertifikat

Spendenzertifikat

Als "Dankeschön" für deine Unterstützung erhältst du nach der Spende per E-Mail ein persönliches Spendenzertifikat. Eine kleine Erinnerung an deine gute Tat!

HelpDirect Auszeichnungen