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Informationen zum Projekt

Ressourcen schützen -  Solarlicht für ärmste Familien in Bangladesch

Geringe oder unsichere Einkommen, schlechte Gesundheit, geringe Bildung und geringes Selbstwertgefühl, unzureichende Vermögenswerte und eine große Anfälligkeit für Krisen sind die bitteren Zutaten eines harten Lebens. Wir unterstützen ein Projekt im Gaibandha Distrikt. Insgesamt sollen in den 46 Dörfern des Gaibanda Bezirks 826 Solaranlagen installiert werden und somit 1652 Familien davon profitieren.

Sapmara ist eines der Dörfer, in welchen die Solarheimanlagen installiert werden. Das Dorf Sapmara ist Teil der Gemeinde Sapmara im Gaibandha Distrikt. Im Ganzen beherbergt das Dorf 418 Haushalte, von denen die ärmsten 58 Haushalte in Gruppen an dem  Projekt beteiligt sind . Die Gruppenmitglieder sind entweder Tagelöhner oder verdienen ihr Geld mit handwerklichen Produkten, die sie aus Bambus fertigen. Die Mitglieder der Santal Gemeinschaft werden auf Grund ihrer Kaste häufig diskriminiert. Sie werden von der Gesellschaft ausgeschlossen. Die Ortschaft ist nicht an das lokale Stromnetz angeschlossen und auch im Umkreis von 3 km gibt es keinen Zugang zum Stromnetz. So sind die Dorfbewohner darauf angewiesen, traditionelle Kerosinlampen zu nutzen, die gesundheitsschädlich und sehr teuer sind (im Durchschnitt 180-200 Tk. (ca. 2.20 Euro) pro Monat/Haushalt. Um Kosten für das Kerosin zu sparen, nutzen die Haushalte nach Einbruch der Dunkelheit kein Licht mehr und müssen ihre Aktivitäten einstellen. So können auch Schulkinder (insgesamt 35 in den betroffenen Haushalten) abends nicht mehr lernen.

Das Projekt wird 48 Haushalte mit Solarstromanlagen ausstatten. Diesen Haushalten ermöglichen die Solarlampen auch nach Einbruch der Dunkelheit mit  ihren Haushaltstätigkeiten fortzufahren. So wird die Produktivität und das Einkommen der Menschen gesteigert. Auch erhalten die Kinder die Möglichkeit länger für die Schule zu lernen und die Arbeitsbelastung der Frauen wird verringert. 

Die einheimische Organisation Grameen Shakti, die 2007 den alternativen Nobelpreis erhielt, gibt dabei technische Hilfe. Grameen Shakti installiert nach Angaben der Andheri-Hilfe die Solaranlagen, führt Trainingsprogramme unter der Ägide eigener erfahrener Trainer durch, trägt die Reparatur- und Instandsetzungskosten für drei Jahre und gibt Garantien für die einzelnen Teile der Anlage.

Die Familien, die von der Solarenergie profitieren, sollen nach Ablauf der drei Jahre alle Kosten im Zusammenhang mit dem Betrieb und der Wartung der Solaranlage tragen. Die bisherigen Energiekosten für das Kerosin liegen wesentlich höher als die erwarteten Kosten für den Betrieb und die Wartung der Solaranlage. Laut  Andheri-Hilfe stellt die Solartechnik saubere und sichere Energie für Bildung, Gesundheit und wirtschaftliche Entwicklung sicher. Armut in der Projektregion könne dadurch noch effektiver bekämpft werden. Außerdem biete die Solarenergie eine wichtige Grundlage für eine Entwicklung, die auch den jungen Menschen eine Perspektive bieten.

Der Bau einer Solaranlage, die 2 Familien dauerhaft sauberen und kostenlosen Strom produziert, kostet 330 Euro.
Eine hochwertige Solarlampe kostet  50 Euro.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, den Menschen in Bangladesch zu kostengünstigem und sauberem Strom zu verhelfen!

Weitere Hilfsprojekte von ANDHERI HILFE e.V.

Trägerorganisation des Projekts

ANDHERI HILFE e.V.

ANDHERI HILFE e.V.
Register-Nr.: VR 3229

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