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Informationen zum Projekt

Das soziale Gefälle Russlands wirkt sich in Sibirien besonders drastisch auf die Situation vieler Kinder und Jugendlichen aus. Mehr als vier Prozent der in Sibirien lebenden Kinder sind Waisen. Die Abgelegenheit der Städte und das extreme Klima erschweren das Leben derer, die über keine finanziellen Mitteln und familiäre Geborgenheit verfügen. Die Straßenkinder leiden besonders unter diesen Bedingungen: Im bitterkalten sibirischen Winter übernachten sie oft in Hausgängen, Kellergeschossen oder auf Baustellen - mit ein paar Zeitungen als Unterlage.

So hilft die Caritas
Seit vielen Jahren unterstützt Caritas international die Arbeit der Caritas Russland, die in Westsibirien mittlerweile zehn Kinderzentren aufgebaut hat, unter anderem in den Millionenstädten Omsk und Novosibirks, aber auch auf dem Land. Die Zentren funktionieren anders als klassische Kinderheime, in denen Kinder dauerhaft untergebracht werden und wo es häufig an familiärer Wärme und Zuwendung fehlt. Die so genannten Kinderclubs der Caritas dienen Sozialwaisen sowie Straßenkindern als Anlaufstelle. Täglich finden sich hier mindestens 230 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis achtzehn Jahren ein. In den Zentren werden sie von geschultem Fachpersonal betreut. Sie erhalten warme Mahlzeiten, Schulbetreuung, medizinische Hilfe und emotionale Zuwendung. Zusätzlich ist die Caritas fünf Tage die Woche mit ihrem Kleinbus, einer Art mobilen Straßenkinderstation unterwegs. Durch die mobile soziale Jugendarbeit sollen die Straßenkinder indivuell gestärkt werden. Pilotcharakter hat dieses Projekt durch den sogenannten sozial-räumlichen Ansatz: Die Caritas-Mitarbeiter/innen vor Ort kümmern sich um einen intensiven Kontakt mit den Eltern und Schulen der Jugendlichen sowie mit den Behörden. Vorrangiges Ziel ist die Wiederaufnahme der Kinder und Jugendlichen in ihre (Groß-) Familien oder ihre Begleitung in die Selbständigkeit. Um dies zu erreichen, helfen die Mitarbeiter/innen den Jugendlichen auch bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Anstatt die Straßenkinder in Heimen abzuschieben, besteht das Konzept der Caritas Russland also darin, die Jugendlichen dabei zu unterstützten, den Kontakt zu ihren Eltern wiederzubeleben und sich aktiv in die Gesellschaft zu integrieren.

Jedes Zentrum verfolgt eigene Schwerpunkte. Dazu gehören Kochkurse und Sommerlager oder auch Trainings zur Persönlichkeitsentwicklung, Workshops zur Gewaltprävention und die Betreuung traumatisierter Kinder in Slavjanka und Tomsk. Die Kinder und Jugendlichen werden dazu angeleitet, sich aktiv an Initiativen zum Schutz der Rechte und Interessen von Kindern aus sozial benachteiligten Familien zu beteiligen. Um die gesellschaftliche Akzeptanz zu fördern, organisieren die Kinderzentren runde Tische, Tage der offenen Tür und Konferenzen. Sie gehen in Schulen und Kindergärten, um sich dort vorzustellen - um Kontakte aufzubauen und nicht unsichtbar zu bleiben. Die Kinder und Jugendlichen beiteiligen sich aktiv an Stadtfesten und an ökologischen und sozialen Aktionen.

Weitere Hilfsprojekte von Deutscher Caritasverband e. V., Caritas international

Trägerorganisation des Projekts

Deutscher Caritasverband e. V., Caritas international

Deutscher Caritasverband e. V., Caritas international
Register-Nr.: Freiburg, VR 570

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