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Informationen zum Projekt

Projektkurzinfomationen:
Schaffung sanitärer Infrastruktur und Schutz von Boden und Wasserressourcen zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensbedingungen der Zielgruppen im Distrikt Huata in Peru
Projektlaufzeit: 01.07.2020 – 28.02.2023
Lokaler Projektpartner: Red Andina de Desarrollo y Corresponsabilidad - CODENET

Im Rahmen des dreijährigen Projektes mit unserem Partner CODENET wird im Südosten Perus  am Titicaca-See sanitäre Infrastruktur für 270 Familien installiert. Durch den Bau von Brunnen und Trockentoiletten erhalten die Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitäranlagen, die den gesundheitlichen und hygienischen Lebensstandard verbessern. Zusätzlich wird mit Wiederaufforstung von entwaldeten Flächen, der Einführung eines Abfallwirtschaftsplans und Sensibilisierung der Bevölkerung in Bezug auf die Umwelt nachhaltig an den ursächlichen Problemen der Region gearbeitet.

Projektgebiet:
Das Projekt wird im Distrikt Huata (Provinz Puno, Departamento Puno) im Südosten Perus durchgeführt. Ein grundlegendes Problem in dem Gebiet ist die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung. Im Projektgebiet ist der Fluss Coata der wichtigste Zugang zur Trinkwasserversorgung sowie für Ackerbau und Viehzucht. Dieser Fluss ist gleichzeitig einer der kontaminiertesten Flüssen in der Projektregion, was schwerwiegende gesundheitliche und auch landwirtschaftliche Folgen für die Bevölkerung hat. Die Kontaminierung des Trinkwassers ist so stark, dass am 11.07.2019 bereits der Notstand von der Regierung ausgerufen wurde.

Projektziel und Maßnahmen:
Ziel des Projektes ist es, durch den Ausbau sanitärer Infrastruktur die hygienische und gesundheitliche Lage der Menschen zu verbessern. Konkret werden acht neue Brunnen gebaut und 31 reaktiviert. Des Weiteren werden 100 neue Trockentoiletten gebaut. Dadurch werden die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und eine sanitäre Infrastruktur im Projektgebiet gewährleistet.
Ein weiteres Ziel des Projektes ist die Wiederaufforstung von etwa 70 ha, um Gewässer und Böden der Region langfristig zu schützen. Außerdem sind die Erarbeitung und Umsetzung eines Abfallwirtschaftsplans vorgesehen, der auch zur Nachhaltigkeit des Projektes beiträgt. Es sollen dabei u.a. 30 Müllsammelstellen angelegt werden. Um einen langfristigen und vor allem nachhaltigen Erfolg des Projektes zu sichern, sind eine entsprechende Sensibilisierung und die Einbindung der Zielgruppen im Projekt in Form von Schulungen, Gründung von kommunalen Komitees für das Management von Festabfällen und Umweltteams geplant. Den Umweltteams kommt dabei vor allem die Aufgabe zu, den Zugang zu Trinkwasser in den ländlichen Gebieten zu sichern und die Instandhaltung der Trockentoiletten zu überwachen, damit eine langfristige Besserung sichergestellt wird.

Begünstigte:
Durch Instandsetzung und Ausbau der sanitären Infrastruktur werden 1.206 Menschen (270 Familien mit durchschnittlich 4 bis Mitgliedern und etwa 130 Schüler auf den schwimmenden Inseln Ccapi Los Uros) direkt begünstigt. Es handelt sich um ländliche Bevölkerung, die in extremen Armutsverhältnissen lebt. Indirekt begünstigt werden außerdem weitere 4.000 Bewohner der Projektregion, die langfristig von verschiedenen Projektmaßnahmen profitieren werden (Wiederaufforstungsmaßnahmen, Abfallwirtschaftsplan u.a.).

Trägerorganisation des Projekts

Rhein-Donau-Stiftung e.V.

Rhein-Donau-Stiftung e.V.
Register-Nr.: VR 9068

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