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Kochen in Indien – mehr als eine Geschmacksache!

Kochen ist in Indien keine Frage des guten Geschmacks, sondern des frühen Aufbrechens in den nächsten, oft einige Kilometer entfernten Wald.

Wenn die Bäuerin Lakshmi früher kochen wollte, wanderte sie wie ihre Nachbarinnen frühmorgens los, um Holz zu schlagen oder anderes brennbares Material aufzusammeln. Zurück am heimischen Herd setzte sie sich und ihre Familie dem beißenden Qualm des Holzes aus. Jeden Tag atmete sie gefährliche Feinstäube und das bei der Verbrennung austretende Kohlendioxidgas ein. Auch der Nutzwald in der Nähe ihrer Hütte litt immens an den Folgen des Abholzens: Durch das Fehlen der Baumwurzeln verlor der Boden seine Festigkeit, die Landschaft verdorrte, Wasser wurde knapp und die Familie hungerte. Lakshmi und ihr Mann waren kurz davor ihr Land zu verlassen und in die nächst größere Stadt zu gehen.

Seit sie und andere einen Pelletskocher benutzen, hat sich ihre Lebenssituation wie auch der Bestand des Gemeindewaldes stark verbessert. Durch das Verbrennen von klein gehächselten Holz- Stroh- oder anderen landwirtschaftlichen Abfällen, die in kleine Stücke, sog. Pellets, geschrotet sind, kann rund 40 – 50 % der bisherigen Brennmaterials eingespart werden. Das Besondere am Pelletskocher ist die Akku-Batterie, die den für dieses Kochverfahren notwendigen Sauerstoff kontrolliert zuführt.  Dadurch wird das Abbrennen der Pellets bei einer gleichbleibend hohen Temperatur garantiert. Es entsteht genügend Hitze fürs Kochen, ohne dass giftiger Rauch entweicht! Neben dieser im Grunde alten Technik der Holzvergasung könnten auch zwei weitere Herdvarianten die überkommenen Kochtraditionen in Indien und anderswo revolutionieren und das Abholzen der Wälder weiter stark verringern:

- Die Nutzung von Biogasanlagen (deren Bau Andheri-Hilfe schon viele Jahre fördert!) und der Einsatz von Solarkochern.
- Eine Biogasanlage produziert aus einer geringen Menge von Tierdung und anderen organischen Abfällen innerhalb eines Tages soviel Methangas, dass eine Familie damit ein bis zwei warme Mahlzeiten kochen kann. Bei dieser Methode besticht die einfache Handhabung und die Verfügbarkeit rund um die Uhr.
- Lakshmi allerdings interessiert die Technik wenig: Günstig und auch schnell will sie an Brennmaterial für den Kocher kommen, denn auch für sie zählt letztlich nur das Ergebnis: eine satte Familie!   

 

Übrigens: ein Pelletkocher kostet 17 Euro


Bitte helfen Sie mit Familien in Indien den Zugang zu alternativen Kochmöglichkeiten zu ermöglichen!

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Register-Nr.: VR 3229

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