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Informationen zum Projekt

In Nordost-Nigeria ist sauberes Wasser ein kostbares Gut. Oftmals finden die Menschen nur verschmutzte Tümpel und Wasserlöcher vor. Dies führt immer wieder zu Infektionskrankheiten, vor allem Durchfall, der bei mangelernährten Kleinkinder schon nach wenigen Tagen tödlich sein kann. Mit Unterstützung von MISEREOR hilft die Diözese Maiduguri, Familien den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.

„Eigentlich ist Wasser Leben, aber dieses Wasser hat meine Tochter getötet“, sagt Anaya traurig und weist auf das Wasserloch am Rande ihres Dorfes in Nordost-Nigeria. Das Wasser in dem Tümpel, den die Menschen hier seit jeher nutzen, ist schmutzig und grün vor Algen. Fliegen und andere Insekten schwirren darauf herum. Kein Wunder, dass Nkechi, Anayas Tochter, Durchfall bekam, nachdem sie von dem Wasser getrunken hatte. Die eigentlich harmlose Krankheit war für das Kleinkind tödlich: Ihren dritten Geburtstag erlebte Nkechi nicht mehr.

Wenn Wasser krank macht
 
Die Versorgung ihrer Familien mit Trinkwasser ist für die Frauen ein alltägliches Problem, ebenso wie die fatalen Folgen der Verschmutzung. Krankheiten wie Durchfall, Typhus, Cholera oder Hepatitis A sind besonders für die Kinder eine ständige Bedrohung. So sterben in Nigeria 72 von 1 000 Kindern unter fünf Jahren – hauptsächlich an Krankheiten, die auf Wassermangel oder schlechte Wasserqualität zurückzuführen sind. Mit einem umfangreichen Entwicklungsprogramm kämpft die Diözese gemeinsam mit MISEREOR gegen dieses Problem. Dabei wird nicht gefragt, ob es sich bei den Familien um Christen oder Muslime handelt. Vielmehr geht es in dem Projekt auch um einen Beitrag zum inneren Frieden in einer Region , die häufig von blutigen Auseinandersetzungen zwischen den Religionsgemeinschaften heimgesucht wird.

Sauberes Trinkwasser für alle

Anaya und ihr Dorf haben nun Sand-Kohle-Filter, um endlich ihr Wasser reinigen zu können. „Seitdem wir diese Filter haben, ist niemand in unserer Familie mehr krank geworden“, erzählt Anaya erleichtert und blickt auf das nächste Vorhaben in ihrem Dorf: „Wir bauen jetzt Zisternen. Darin können wir den Regen speichern und haben dann auch in der Trockenzeit genug sauberes Trinkwasser. Ein Brunnenbau wäre hier nicht möglich gewesen, hat uns der Fachmann von der Diözese gesagt. Der Boden unter unserem Dorf sei zu felsig, sodass wir nicht ans Grundwasser herangekommen wären. Und Bohrungen sind in unserer abgelegenen und sehr armen Gegend kaum bezahlbar.“

Eigenleistung zählt

Wie auch in Anayas Dorf, muss die Initiative für das Wasserprogramm von den Menschen selbst ausgehen. Denn ihre Mitverantwortung ist die Voraussetzung für eine langfristig funktionierende Bewirtschaftung der neuen Versorgungseinrichtungen. Die Dörfer stellen einen großen Teil der Arbeitskräfte, besorgen Sand und Kies und tragen einen Teil der Beschaffungskosten weiterer Baumaterialien. Die Diözese stellt mit finanzieller Hilfe von MISEREOR die nötigen Arbeitsgeräte und Fachleute bereit.

So hilft Ihre Spende

12 Euro kostet das Material für einen Filter

70 Euro kostet eine Dorftoilette

Für 330 Euro kann eine Handpumpe gekauft werden

600 Euro kostet des Material für den Bau eines Brunnens, bei einer Zisterne sind es 1.050 Euro

Weitere Hilfsprojekte von Misereor e.V.

Trägerorganisation des Projekts

Misereor e.V.

Misereor e.V.
Register-Nr.: VR 1328

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