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Informationen zum Projekt

Haben Sie diese Erfahrung vielleicht auch bei Ihren Kindern gemacht? Bei unserem diesjährigen Projektbesuch haben wir bemerkt, dass diese Feststellung auch auf Dorfentwicklung zutrifft: Von den ursprünglich 64 Dörfern des Dongria Kondh Projekts unserer Partnerorganisation SHED haben sich einige schon nachhaltig entwickelt, so dass sich SHED weitgehend zurückziehen konnte. Bei einigen „Spätzündern“ kommt die Entwicklung hingegen nur langsam voran.

Auf einem immer schmaler werdenden Pfad geht es eine halbe Stunde zu Fuß Richtung Berge. Unser Ziel ist das noch sehr ursprüngliche Dorf Raelima. Wir haben dieses Dorf schon vor 6 Jahren besucht. Damals schien es wie ausgestorben, die Dorfbewohner ließen sich nicht sehen. – Raelima 2006: Wir werden von neugierigen Menschen umringt, alle sehr freundlich, bereit uns ihre Häuser zu zeigen...Die Stimmung im Dorf ist auffällig verändert. Vertrauensbildung – unverzichtbare Grundlage für erfolgreiche Entwicklungsarbeit – hat in diesem Dorf offenbar besonders lange gebraucht. Inzwischen hat sich dort mit Unterstützung von SHED eine erste Selbsthilfegruppe gegründet.

Pujariguda ist hingegen eines von mehreren Dörfern, in dem sich SHED seit zwei Jahren überflüssig gemacht hat: Ernährungs- und Gesundheitszustand der Dorfbewohner ist befriedigend, die Kinder gehen in die Schule, die Menschen sprechen nicht nur ihre Stammessprache Kui, sondern auch die Landessprache Oriya, und sie sind politisch selbstbewusst geworden. Hatte bisher SHED dafür gesorgt, dass Fördermaßnahmen der Regierung das Dorf erreicht haben (z.B. eine feste Dorfstraße, ein Schulgebäude), so kümmern sich jetzt diese Dorfbewohner selbst darum.

Die meisten der verbliebenen 50 Projektdörfer werden allerdings SHED’s Unterstützung noch eine Weile brauchen. Das Dorf Dibalpadu z.B, das wir heuer besucht haben, lebt mit seinen 57 Familien nur von Hirse und Reis, 43 Familien sind unter der Armutsgrenze. Die Monate vor der Regenzeit herrscht regelmäßig Hunger, da die Nahrungsvorräte nicht über die ganze Trockenzeit reichen. – Der für Dibalpadu zuständige Cluster Worker von SHED kommt einmal pro Woche ins Dorf und hat viel zu tun. Er hilft der Selbsthilfegruppe bei allen Formalitäten (z.B. in Zusammenhang mit Bankkrediten), berät bei Planung und Durchführung von einkommenschaffenden Maßnahmen; daneben wird er bei Krankheiten zu Rate gezogen, motiviert zum Anlegen von Küchengärten und betreut das Village Action Committee: eine Gruppierung von Männern und Frauen, die die Weiterentwicklung ihres Dorfes plant und die analysierten Probleme gezielt anzugehen versucht. – Auf Betreiben von SHED wurde in dem Dorf – als Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung – kürzlich eine staatliche Schule für Kinderarbeiter eingerichtet, die wir besuchten. Zwei junge engagierte Lehrer unterrichten 50 Kinder aus der Gegend, die bisher ihre Tage mit Viehhüten oder Hausarbeit zubrachten.

In den 50 Projektdörfern, in denen etwa 12.000 Menschen leben, wird SHED auch dieses Jahr Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Schwerpunkte sind die Betreuung der Selbsthilfegruppen, die Gesundheitsarbeit, die Förderung von lokalen Führungspersönlichkeiten und die Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen. Auf unterster Ebene sind dafür 10 Cluster Workers zuständig, die etwa 50 € monatlich verdienen. Neben diesen sind die Gehälter des Koordinators, der beiden Ärzte, Trainings, Fahrtkosten usw. zu finanzieren.
Für das Finanzjahr 2006-07 hat die Indienhilfe für dieses Projekt ca. 18.000€ zugesagt. Mit dem Dank an unsere bisherigen Unterstützer verbinden wir die dringende Bitte um Spenden für das „Dongria Kondh Projekt“.

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Trägerorganisation des Projekts

Indienhilfe e.V.

Indienhilfe e.V.
Register-Nr.: 652

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