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Informationen zum Projekt

Am schlimmsten ist die Situation für die Kinder. Viele von ihnen gehen arbeiten, um zum Familieneinkommen beizutragen und weil sie nichts anderes kennen. Der Schulbesuch bleibt oft ein Traum. Selbst wenn sie zur Schule gehen, haben sie es besonders schwer: Die fehlende Unterstützung der Eltern, meist Analphabeten, und die hohen Kosten für Schulbücher, Hefte etc. führen häufig zu vorzeitigem Schulabbruch. Hier setzt das Nabadisha-Projekt der indienweit tätigen Kinderrechtsorganisation Child Rights & You (CRY) an. Mit dem Ziel, diesen von Verwahrlosung, Missbrauch, Kriminalität bedrohten Kindern Zugang zu Bildung und eine Zukunftsperspektive zu bieten, wurden in Kalkutta 24 Nabadisha-Zentren gegründet, von denen die Indienhilfe seit 2006 fünf unterstützt.

Beim Unterricht dort gibt es zwei Gruppen: Kinder, die noch nie eine Schule besucht oder sie frühzeitig abgebrochen haben, werden auf den Besuch der staatlichen Schulen vorbereitet, so dass sie in einer ihrem Alter angemessenen Klasse einsteigen können. Bereits eingeschulte Kinder erhalten Nachhilfe-Unterricht, um nicht gleich wieder herauszufallen. Die Nabadisha-Lehrer halten regelmäßig Kontakt mit den staatlichen Lehrern, um "ihre" Kinder optimal zu fördern und bei Problemen zu vermitteln.

Neben schulischer Bildung wird Wert auf die Einbeziehung der Eltern gelegt - bei regelmäßigen Treffen lernen die Eltern, meist die Mütter, Grundlagen der Hygiene, vorbeugender Gesundheitsmaßnahmen, richtiger Ernährung und der Versorgung ihrer Kinder. Ist ein Kind auffällig oder fehlt es gar, gehen die Lehrer zur Familie und schauen, was los ist und wie geholfen werden kann.

Das Besondere am Nabadisha-Projekt ist aber die enge Zusammenarbeit mit der Polizei, auf deren Initiative das Projekt zurückgeht: um die Kriminalitätsrate durch präventive Maßnahmen zu senken, begann die Polizei in Kalkutta im Jahr 1999 in den Polizeistationen Gesundheitscamps für Straßen- und Slumkinder zu organisieren. Sie sollten das von gegenseitigem Misstrauen und Vorurteilen geprägte Verhältnis zwischen Polizei und Straßen- und Slum-Kindern verbessern. Nach erfolgreichen Anfängen wandte sich die Polizei an CRY, und gemeinsam wurde das Nabadisha-Konzept erarbeitet, bei dem die Polizei auch heute noch eine wichtige Rolle spielt. Die Nabadisha-Zentren sind in der Nähe der Polizeistationen untergebracht, und die Jugendbeamten der Polizei bauen durch regelmäßige Besuche Kontakt zu den Kindern auf und schaffen ein gewisses Vertrauensverhältnis. Das von der Regierung finanzierte nahrhafte Schulessen wird zu besonderen Festtagen von der Polizei durch leckere Gerichte und Süßigkeiten ergänzt, und manchmal erhalten die Kinder kleine Geschenke, z.B. Kleidung.

Die Indienhilfe finanziert seit 2006 vorerst fünf Nabadisha-Zentren, in denen 440 Kinder von 15 Lehrern unterrichtet werden. Dafür fallen knapp 9.000 € pro Jahr an - ca. 20 € pro Kind. Wir bitten um Spenden unter dem Stichwort "Nabadisha".

Weitere Hilfsprojekte von Indienhilfe e.V.

Trägerorganisation des Projekts

Indienhilfe e.V.

Indienhilfe e.V.
Register-Nr.: 652

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