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Informationen zum Projekt

Myanmar steht vor immensen Herausforderungen. Die Armut innerhalb des Landes nimmt aufgrund restriktiver Wirtschaftspolitik stetig zu. Im Bereich Gesundheit sind vor allem ländliche Gebiete unterversorgt. Doch auch in Großstädten erhalten nicht alle Zugang zu medizinischer Versorgung. Insbesondere vulnerable Gruppen wie beispielsweise SexarbeiterInnen oder Drogenkonsumenten werden ausgegrenzt – sie sind oftmals mit dem HI-Virus infiziert und erhalten keine adäquate Behandlung. „Ärzte der Welt“ engagiert sich gleich in mehreren Gebieten Myanmars: In Rangun und der Provinz Kachin unterstützen wir in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern vier Kliniken, in denen Menschen, die mit dem HI-Virus infiziert sind, antiretrovirale Therapien erhalten. Besonders gefährdete Gruppen, wie beispielsweise Drogenkonsumenten, erhalten darüber hinaus eine ganzheitliche Unterstützung und können auch an einem Methadon-Programm teilnehmen. Unsere PatientInnen haben auch die Möglichkeit an Gruppentherapien und Aufklärungsveranstaltungen zu Themen wie Gesundheit oder Ernährung teilzunehmen und erhalten nach Bedarf Rechtsberatung.

Neben der Bekämpfung der AIDS-Epidemie ist uns die Gesundheitsversorgung in ländlichen Gebieten ein wichtiges Anliegen: In 137 Dörfern haben wir sogenannte „Gesundheitskomitees“ gebildet, die zumeist aus lokal bedeutetenden wichtigen Akteuren der einzelnen Gemeinden bestehen. Zusammen führen wir Aufklärungsveranstaltungen zu wichtigen Gesundheitsthemen durch und klären auf. Ziel ist es, Erkrankungen in der Bevölkerung vorzubeugen. Das Projekt konzentriert sich auf den Themenschwerpunkt Mutter- und Kindergesundheit. Ein Fonds für 25 abgelegene Dörfer, der von einem Gesundheitsausschuss verwaltet wird, soll der Bevölkerung darüber hinaus die finanziellen Ressourcen zur Verfügung stellen, die im Fall von geburtshilflichen Notfällen und bei der Versorgung von Kindern unter fünf Jahren benötigt werden.

Das Programm ist in die nationale Gesundheitspolitik eingegliedert. In Zusammenarbeit mit dem nationalen Gesundheitswesen und weiteren humanitären Akteuren (u.a. UN und NGOs) beteiligt sich das „Ärzte der Welt“-Netzwerk somit aktiv an der Stärkung des Gesundheitssystems. Denn Myanmar steht speziell im Gesundheitsbereich vor immensen Herausforderungen: Zu wenige ausgebildete Fachkräfte und spezialisierte medizinische Einrichtungen sind eine Barriere für die Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung. Das gilt auch für die augenärztliche Betreuung und Behandlung. Der Graue Star (Katarakt), der in Myanmar weit verbreitet ist, führt unbehandelt zur Erblindung. Eine einfache Operation kann weiterhelfen. „Ärzte der Welt“ engagiert sich in der Provinz Rakhine mit einem augenärztlichen Projekt
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Trägerorganisation des Projekts

Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.

Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.
Register-Nr.: VR 16591

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