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Informationen zum Projekt

Menschenrechte kennen keine Grenzen - Amnesty International für Flüchtlingsschutz

Politische Verfolgung, Misshandlung, Folter und andere Menschenrechtsverletzungen sind wesentliche Gründe, weshalb Menschen ihre Heimat verlassen und Schutz in einem anderen Land suchen. Jeder Flüchtling hat seine eigene Geschichte zu erzählen - eine Geschichte der Unterdrückung und Übergriffe, der Furcht und der Flucht.

Die Aufnahme von Flüchtlingen basiert auf internationalen Verpflichtungen wie beispielsweise der Genfer Flüchtlingskonvention. Sie verbietet Menschen abzuschieben, denen in ihrem Herkunftsland Verfolgung droht. Dieses Verbot gilt auch für Asylsuchende, solange nicht in einem fairen Verfahren entschieden worden ist, ob sie die Flüchtlingseigenschaften erfüllen. Diese Bestimmungen haben vielen Menschen das Leben gerettet und Menschenrechtsverletzungen verhindert. Doch sie werden zunehmend ausgehöhlt. Immer wieder werden Asylsuchende abgeschoben, obwohl ihnen in ihrer Heimat Verfolgung, Folter und Hinrichtung drohen.


Blickpunkt EU: Europäische Migrations- und Flüchtlingspolitik

Im Zuge der Flüchtlingskatastrophe vor der italienischen Insel Lampedusa ist die Flüchtlingspolitik der Europäischen Union erneut ins Licht der Aufmerksamkeit gerückt. Bei dem Schiffsunglück im Oktober 2013 sind fast 400 Bootsflüchtlinge verunglückt.
Täglich begeben sich tausende Flüchtlinge in Lebensgefahr, weil sie Europa nicht auf rechtmäßigen Weg erreichen können. Je stärker die Landesgrenzen überwacht und abgeriegelt werden, umso häufiger nehmen die Menschen den gefährlichen Weg über das Mittelmeer auf sich. Die Abschottungs- und Abschreckungspolitik der EU trägt dazu bei, dass die Boote in Seenot geraten.

Für die Rettung von Bootsflüchtlingen fühlt sich niemand zuständig. Fischer haben Angst, bestraft zu werden. Und Italien und Malta streiten bis zum Schluss über die Zuständigkeit bei der Seenotrettung, weil damit auch die Zuständigkeit für das Asylverfahren und die Aufnahme der Flüchtlinge einhergeht. Der Friedensnobelpreisträger Europa kommt seinen Verantwortungen nicht nach!

Amnesty International fordert die EU zum Umdenken auf:
         • Die Seenotrettung im Mittelmeer muss deutlich ausgebaut werden.
         • Die Abschottungspolitik der Europäischen Union an den EU-Außengrenzen muss ein Ende haben.
         • Europa muss sich für Flüchtlinge öffnen.

Menschen, die hier Schutz suchen, brauchen Hilfe! Helfen Sie uns mit Ihrer Spende, damit wir uns weiterhin für den Flüchtlingsschutz einsetzen können!

 

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Amnesty International e.V.
Register-Nr.: VR 5588

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