Hilf uns helfen

HelpDirect finanziert sich durch Spenden. Unterstütze direkt unser ehrenamtliches Engagement mit deiner Spende!

Informationen zum Projekt

Januar 2013: Die Lage im Norden Malis – sowie im ganzen Land – hat sich mit der Intensivierung der Kampfhandlungen und Bombardierungen mehrerer Ortschaften in den letzten Tagen deutlich verschlechtert. Die Teams von „Ärzte der Welt", einer der wenigen Hilfsorganisationen vor Ort, werden aber trotz der schwierigeren Bedingungen fortfahren, die betroffene Bevölkerung medizinisch zu versorgen 

Das internationale Netzwerk „Ärzte der Welt“ betreibt seit Jahren in den Regionen Gao, Kidal, Mopti und Kayes ein Programm zur basismedizinischen Versorgung in 24 Gesundheitszentren und zwei Krankenhäusern. Die Teams von „Ärzte der Welt“ setzen trotz Bombardierungen ihre Arbeit in den nördlichen Regionen fort.

In Kidal ist „Ärzte der Welt“ eine der letzten Organisationen, die noch in der Region tätig ist. Dort berichten „Ärzte der Welt“- MitarbeiterInnen von einer sehr angespannten Lage: Ein großer Teil der Bevölkerung musste ins Hinterland flüchten. Auch die Teams von „Ärzte der Welt“ stellten Fahnen und weit sichtbare Gegenstände auf die Dächer der Projektgebäude, um diese erkennbar zu machen und somit vor eventuellen Luftangriffen zu schützen.

„Seit nunmehr einem Jahr treffen eine Ernährungskrise und der Zusammenbruch des regulären Gesundheitssystems die Menschen im Norden Malis besonders hart. Die derzeitige Eskalation des Konflikts führt zu Massenbewegungen und verschlimmert die ohnehin angespannte Situation in der Region. Über die Versorgung von Kriegsverletzten werden wir auch versuchen,  die basismedizinische Versorgung der Menschen vor Ort zu  gewährleisten – insbesondere bei unterernährten Kindern und Schwangeren“, so Olivier Vandecasteele, Projektreferent für Mali bei der Delegation von „Ärzte der Welt“ in Belgien.

Das internationale Netzwerk von „Ärzte der Welt“ plant seine mobilen Teams im Norden Malis zu verstärken, um vertriebenen und isolierten Menschen einen Zugang zu medizinischer Versorgung zu ermöglichen. Insbesondere in der Region Mopti, die Schauplatz der jüngsten Gefechte wurde, bereitet „Ärzte der Welt“ einen erweiterten Einsatz vor.

Eine Kontinuität der Versorgung muss unbedingt gewährleistet sein. Daher fordert „Ärzte der Welt“ alle beteiligten Kriegsparteien auf, die Arbeit von humanitären Akteuren und Gesundheitseinrichtungen zu ermöglichen. Bei kriegerischen Auseinandersetzungen sind die Verletzten zu schützen, die Krankenhäuser als Ort der Zuflucht zu verschonen und das medizinische Personal  in seiner medizinischen Aufgabe nicht zu behindern. 

Weitere Hilfsprojekte von Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.

Trägerorganisation des Projekts

Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.

Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.
Register-Nr.: VR 16591

HelpRank - Transparenzsystem

Der HelpRank repräsentiert den Grad an Transparenz dieser Organisation.

  • DZI-Spendensiegel+4
  • VENRO Verhaltenskodex+2
  • Wirtschaftsbericht+1
  • Satzung+1
  • Projekte+1
HelpRank Gesamt9 / 10
Was ist der HelpRank?

Spendenzertifikat

Spendenzertifikat

Als "Dankeschön" für deine Unterstützung erhältst du nach der Spende per E-Mail ein persönliches Spendenzertifikat. Eine kleine Erinnerung an deine gute Tat!

HelpDirect Auszeichnungen