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Informationen zum Projekt

An der gefährlichen Infektionskrankheit Tetanus sterben noch immer jährlich 140.000 Neugeborene und mehr als 30.000 Mütter weltweit. Das liegt vor allem daran, dass in 30 Ländern, darunter der Südsudan, die Menschen kaum Zugang zu dem lebenswichtigen und mit umgerechnet 1,30 Euro sehr günstigem Impfstoff haben. So sind im Südsudan, laut UNICEF, lediglich 5,8 Prozent der Neugeborenen vollständig geimpft.

Um diesen Missstand zu beheben, unterstützen die Johanniter das südsudanesische Gesundheitsministerium bei der Durchführung ihrer Impfkampagne im Südsudan. Über ihre sechs Gesundheitsstationen im Distrikt Nagero, im Südwesten des Landes, impfen die Johanniter die Bevölkerung der Region.

"Da die Sandpisten zu den abgelegenen ländlichen Gesundheitsstationen durch die Regenzeit derzeit nicht befahrbar sind, musste der Impfstoff in Kühlboxen in entlegene Gegenden, teilweise über Flüsse, getragen oder auf Motorräder gespannt in die Stationen gebracht werden“, berichtet Gesine Lieberknecht, Trainee der Johanniter-Auslandshilfe im Südsudan.

„Damit wir möglichst viele Bewohner der Regionen erreichen, waren zuvor Gemeindehelfer mit Megaphonen durch die Region gefahren und haben die Frauen über die Impfaktion informiert“, so Lieberknecht weiter.

Die lebenswichtige Impfung ist besonders für Schwangere wichtig, da rund 80 Prozent der Menschen im Südsudan ihre Kinder zuhause ohne ärztliche Betreuung zur Welt bringen. „Eine vor dem Tetanus-Bakterium geschützte Frau hat so eine höhere Chance während der Geburt keinen Wundstarrkrampf zu erleiden. Darüber hinaus wird durch die Impfung von Schwangeren auch die Säuglingssterblichkeit gesenkt“, so Dr. Inez Kipfer-Didavi, Fachbereichsleiterin für Afrika bei der Johanniter-Auslandshilfe.

Doch eine Impfung allein reicht nicht. Zusätzlich muss auch der Zugang zu medizinischer Versorgung und die Geburtsvor- und -nachsorge für Schwangere sichergestellt sein. Deshalb haben die Johanniter sechs Gesundheitsstationen in der Provinz Nagero rehabilitiert, ausgestattet und das medizinische Personal fortgebildet. Regelmäßig werden die Einrichtungen mit lebenswichtiger Medizin beliefert. Zudem werden Hebammen und Gesundheitshelfer ausgebildet sowie Aufklärungskurse für die Bevölkerung durchgeführt. Insgesamt profitieren von dem Gesundheitsprojekt rund 28.000 Menschen in der Region.

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Trägerorganisation des Projekts

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Register-Nr.: VR 17661 B

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