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Informationen zum Projekt

Verantwortliche Projektleitung vor Ort: Dr. Daddy Gaoh Achirou, Hydrogeologe, Universität Niamey (Niger) Issa Bawa, Chef de Village
Verantwortliche Projektbetreuung bei Afrika Projekt e.V.: Karin Rohou, Dr. Philippe Rohou

Problemstellung
Garin N`Gouala liegt 20 km entfernt von Dogondoutchi im nördlichen Dahol Maouri, nahe der nigerianischen Grenze. In der Regenzeit lebt die Bevölkerung vom Ackerbau und von der Viehzucht. Die Erträge reichen bei normaler Ernte zwar aus, um die Familien zu ernähren, nicht jedoch, um außerordentliche Kosten (Medikamente, Krankenhausaufenthalte etc.) abzudecken.
Auch Mißernten bilden eine potentielle Gefahr. Viele Bauern verkaufen einen Teil ihrer Ernte, um außerordentliche Ausgaben zu finanzieren oder Schulden, die dadurch entstanden sind, zurückzuzahlen. Nach der Regenzeit wandern Männer und junge Leute in die Städte ab, um mit dem dort verdienten Geld neues Saatgut kaufen zu können. Zurück bleiben Frauen, Kinder und Alte. Sie leiden unter einseitiger Ernährung und Untätigkeit in der Trockenzeit. In Garin N´Gouala gibt es weder eine Schule für Kinder und Jugendliche noch eine nennenswerte medizinische Versorgung.

Lösungsansatz
Anlegen eines zwei Hektar großen Feldes zum bewässerten Anbau von Gemüse in der Trockenperiode. Mit den Erträgen konnte die Bevölkerung ihre Ernährungssituation und ihren Gesundheitszustand verbessern. Der Verkauf der Überschüsse auf den Märkten der Nachbarorte sichert den Familien einen zusätzlichen Verdienst und schließt die Finanzlücke, die durch außerordentliche Ausgaben entstanden ist. Arbeitsplätze werden geschaffen, die Abwanderung eingedämmt, Solidarität und Einsatzbereitschaft gestärkt.

Realisierte Maßnahmen
In Garin N´Gouala wurde von den Einwohnern ein Gemüsefeld angelegt und eingezäunt. Afrika Projekt e.V. finanzierte eine neue Hydropumpe und Generatoren. Der Erwerb von Ackergeräten (Karren und Pflüge, hergestellt in lokalen Betrieben) durch die Bauern wurde zwischenfinanziert. Saatgut wurde ebenfalls aus Projektmitteln bezahlt. Die Familien, vor allem die Frauen, haben ihre Einkünfte wesentlich verbessert. Das gesamte Dorf hat sich zu landwirtschaftlichen Genossenschaften zusammengeschlossen und Nahrungsmittel- und Saatgutreserven angelegt.

Geplante Maßnahmen
Brunnen und Hydropumpe in Garin N´Gouala müssen instand gehalten und ausgebessert werden. Die bislang in Garin N´Gouala erzielten Ergebnisse sollen auf die vier benachbarten Gemeinden im Projektgebiet übertragen werden. Zur Zeit hat Garin Bana keinen und Djinar einen wenig ergiebigen Brunnen. In Garanga und Garin Bando fehlt dem bereits angelegte Gemüsefeld ein Zaun. In keinem der vier Dörfer ist eine Hydropumpe installiert.

Weitere Hilfsprojekte von Afrika Projekt e.V.

Trägerorganisation des Projekts

Afrika Projekt e.V.

Afrika Projekt e.V.
Register-Nr.:

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