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Informationen zum Projekt

Mehrere aufeinanderfolgende Bürgerkriege hemmen die Entwicklung der Demokratischen Republik Kongo. Obwohl in weiten Teilen des Landes enorme Fortschritte hinsichtlich Friedensentwicklung, Stabilität und Wiederaufbau erzielt wurden, steht das Land noch immer vor großen Herausforderungen. Insbesondere die Lebenssituation der Menschen, die mit HIV/AIDS leben ist katastrophal: 80.000 Menschen sterben jährlich in der D.R. Kongo, da sie zu spät getestet werden oder die Behandlung zu teuer ist.

AKTIVITÄTEN
Es wird geschätzt, dass fast eine Million Menschen in der Demokratischen Republik Kongo von HIV und AIDS betroffen sind. Davon benötigen 430.000 dringend eine Behandlung und Pflege, doch nur rund 53.000 erhalten sie auch. In anderen Worten, die Deckung des Bedarfs entspricht kaum 13%; im Vergleich dazu gibt es eine durchschnittlich 50%ige Deckung in anderen afrikanischen Ländern. „Ärzte der Welt“ kann diese Tragödie bestätigen. In den beiden Gesundheitszentren in Goma, die von „Ärzte der Welt“ unterstützt werden, steigt die Sterblichkeitsrate unter denjenigen, die vor der Einweisung in das Krankenhaus keinen Zugang zur Behandlung hatten, jeden Monat um 30%. Obwohl laut des kongolesischen Rechts die Behandlung für die HIV/AIDS Patienten unentgeltlich sein sollte, ist es nur durch die Unterstützung von Organisationen wie „Ärzte der Welt“ möglich, dass ein Teil der Patienten tatsächlich von einer kostenlosen Behandlung und Laboruntersuchungen profitieren kann. In den von uns unterstützten Gesundheitszentren bieten wir unseren PatientInnen anonyme und kostenlose Tests, Therapien und Präventionsangebote mithilfe derer sich HIV-positive Mütter informieren können, was tun können, um eine Übertragung auf ihr Kind zu vermeiden
Bekämpfung von Epidemien in Tanganjika. Neben der Bekämpfung von HIV/AIDS unterstützte „Ärzte der Welt“ von 2006 bis 2011 ein Programm der Gesundheitsbehörden in Tanganjika. Dieses hatte zum Ziel das lokale Gesundheitssystem wieder aufzubauen, zu stärken und insbesondere die Ausweitung von Epidemien zu verhindern. „Ärzte der Welt“ schulte lokales Personal, half bei der Sanierung von Gesundheitseinrichtungen und stattete diese mit Medikamenten und Ausrüstung aus. Neben der Einführung von epidemiologischen Protokollen, die zu einer besseren Überwachung von Epidemien führen sollten, führte „Ärzte der Welt“ auch Impfkampagnen vor allem gegen Polio und Masern durch.

ERGEBNISSE
5756 PatientInnen erhielten in Nord-Kivu eine antiretrovirale Therapie. 3395 neue Screenings wurden in Nord-Kivu durchgeführt (HIV-Prävalenz von 13%). In Tanganjika wurden 119.143 Malaria-Fälle behandelt. 140.643 Babys wurden gegen Polio geimpft. 80.465 Babys wurden gegen Masern geimpft. Darüber hinaus behandelten unsere Teams ca. 1020 Cholera-Fälle.

AUSSICHT
„Ärzte der Welt“ wird die lokalen Akteure in Nord-Kivu im Kampf gegen HIV/AIDS weiterhin finanziell und mit Know-how unterstützen. Das Projekt in Tanganjika wurde im August 2011 beendet. Die Verantwortung wurde an die lokalen Gesundheitsbehörden übertragen. Die Erfahrungen, die „Ärzte der Welt zwischen 2006 und 2011 in der Region sammeln konnte werden darüber hinaus in einer Studie veröffentlicht werden. "Ich habe keinen Zugang zu antiretroviralen Medikamenten, alles ist blockiert, ich werde immer schwächer, weil ich keinen Zugang zu Medikamenten habe ... Ich kann meinen Tod schon sehen." Ein Patient mit HIV, der von „Ärzte der Welt“ behandelt wird. Die Abdeckung von antiretroviralen Medikamenten in der demokratischen Republik Kongo sehr niedrig, eine der niedrigsten der Welt. Sie wird auf 13% der Bedürftigen geschätzt.

Weitere Hilfsprojekte von Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.

Trägerorganisation des Projekts

Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.

Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.
Register-Nr.: VR 16591

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