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Informationen zum Projekt

Ärzte der Welt mobilisiert medizinische Teams in den nordwestlichen Regierungsgebieten Hajjah und Sa`dah, um den Flüchtlingen und den Bewohnern einen Zugang zu medizinischer Versorgung zu verschaffen. Immer wieder wird  Nordjemen zum Schauplatz des ständig aufflammenden Konflikts zwischen den Huthi-Rebellen und der Regierung in Sanaa. Durch die Kämpfe mussten bis zum heutigen Tag annähernd 250 000 Menschen flüchten.

Diese härter werdenden Konflikte belasten das Gesundheitssystem enorm: Unsere Mitarbeiter vor Ort berichten von gezielten Angriffen auf Gesundheitszentren und Schulen. Die meisten lokalen medizinischen Fachkräfte sind, soweit es ihnen möglich war, aus der Konfliktzone geflohen. Die Versorgung der Stadt Sa`dah mit den notwendigsten Gütern und mit Medikamenten ist nicht gesichert. Die einzige Straßenverbindung zum Rest des Landes ist eine gefährliche Route, die manchmal von den Kriegsführenden gesperrt wird.

Im Regierungsgebiet Sa`dah sind mobile medizinische Teams von Ärzte der Welt in den Zonen im Einsatz, in denen das Gesundheitssystem auf Grund der erschwerten Sicherheitslage zusammengebrochen ist: Gesundheitszentren wurden zerstört, geschlossen oder verlassen. Unsere Teams versorgen auch Flüchtlinge, die beispielweise in Schulen Zuflucht gefunden haben. Lehrer, die im vorangegangenen Programm von Ärzte der Welt in Gesundheitserziehung geschult wurden, begeben sich in die Gemeinden, um diese über die Hilfe von Ärzte der Welt zu informieren.

Im Regierungsgebiet Hajjah unterstützt Ärzte der Welt die lokalen Gesundheitseinrichtungen, die auf Grund der Flüchtlingswelle voll ausgelastet sind. Unsere Mitarbeiter versorgen die Einrichtungen mit Medikamenten, leisten medizinische Erstversorgung und organisieren Schulungen für das lokale medizinische Personal. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Gesundheitssituation von schwangeren Frauen gerichtet. Weitere mobile Einsatzteams durchkämmen immer wieder die verschiedenen Flüchtlingslager der Region.

Die labile politische und soziale Lage, sowie das langsame Wirtschaftswachstum des Landes haben zur Folge, dass die Grundbedürfnisse der Bevölkerung nur teilweise sichergestellt werden. Dementsprechend sind die Ärmsten der Armen die ersten Betroffenen in einer Situation, in der das Gesundheitssystem nur 58% des Bedarfs an medizinischer Versorgung abdeckt. In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium arbeitet Ärzte der Welt seit 2004 an der Stärkung des jemenitischen Gesundheitssystems.

Weitere Hilfsprojekte von Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.

Trägerorganisation des Projekts

Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.

Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.
Register-Nr.: VR 16591

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