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Informationen zum Projekt

Seit 2003 unterstützt das „Ärzte der Welt“-Netzwerk indigene und afro-kolumbianische Gemeinden in Kolumbien. Ziel des Programms ist, den Menschen Zugang zur Basismedizin zu ermöglichen und öffentlich mithilfe von Kampagnen für ihre Rechte einzutreten. Der Einsatz von „Ärzte der Welt“ findet in Gebieten statt, in denen bewaffnete Konflikte zwischen Paramilitärs und Guerillas, der Kampf gegen den Drogenanbau und Militäreinsätze stattfinden.

AKTIVITÄTEN
In den Provinzen Meta und Guaviara setzt „Ärzte der Welt“ in Zusammenarbeit mit den öffentlichen Gesundheitsdiensten mobile Kliniken ein. So können die Teams den Menschen in ihren Dörfern medizinische und psychologische Beratungen anbieten. Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf Frauen im gebärfähigen Alter, Kinder unter fünf Jahren und Gewaltopfer und ihre Familien. Darüber hinaus führen wir Impfkampagnen durch, untersuchen den Ernährungszustand und behandeln Malaria- und Tuberkulosefälle. Die Gemeinden und ihre Vorsteher werden aktiv in das Programm miteinbezogen. Mithilfe von Trainings und präventiven Maßnahmen soll die Gesundheitssituation der Menschen, die durch den vorherrschenden Konflikt isoliert sind, nachhaltig verbessert werden. „Ärzte der Welt“ bildet Freiwillige als GesundheitsberaterInnen aus, insbesondere zu den Themen Familienplanung und Schwangerschaftsvorsorge, Unterernährung und Kinderkrankheiten. Darüber hinaus bieten wir psychosoziale Betreuung an.

In der Provinz Nariño arbeitet “Ärzte der Welt” eng mit einem Gesundheitszentrum zusammen, das von der indigenen Organisation „Unidad Indígena del Pueblo Awá“ (UNIPA) betrieben wird. „Ärzte der Welt“ unterstützt die Organisation und setzt mobile Kliniken in einem vom indigenen Volk Awá besiedelten Gebieten ein. Die Teams behandeln kleinere Verletzungen, überprüfen den Ernährungszustand der Menschen und diagnostizieren Malaria und Tuberkulose. Darüber hinaus gibt es eine enge Zusammenarbeit mit den Stammesältesten sowie Schulungen und Präventionsaufklärung, die mit Freiwilligen und den lokalen indigenen Heilern abgehalten werden. Auch in Atrato bilden wir Freiwillige aus, schulen zu relevanten Gesundheitsthemen und bekämpfen die Mangelernährung. Mithilfe von mobilen Kliniken werden schwangere Frauen und Kleinkinder medizinisch versorgt, die sich in Gebieten aufhalten, die entweder vom Konflikt betroffen sind oder sehr abgelegen liegen. Da „Ärzte der Welt“ sich aus dem Gebiet Atrato zurück zieht lag der Schwerpunkt unserer Arbeit 2011 auf der Ausbildung von Freiwilligen und Aufklärungsveranstaltungen.

ERGEBNISSE 2011
- Meta und Guaviare: 56 mobile Kliniken, davon 17 in Zusammenarbeit mit den lokalen Gesundheitsbehörden wurden 2011 in den beiden Provinzen eingesetzt. Insgesamt konnten so 14.300 Menschen erreicht werden.
- Nariño: In Zusammenarbeit mit der lokalen Organisation „UNIPA“ wurden 23 mobile Klinken eingesetzt. 3.900 Menschen in abgelegenen Gebieten erhielten so Zugang zur medizinischen Versorgung.
- Atrato: Insgesamt zwölf mobile Kliniken und zehn GesundheitshelferInnen betreuten Schwangere und Kleinkinder

AUSSICHT
Im Jahr 2012 wird das „Ärzte der Welt“-Netzwerk „UNIPA“ in der Provinz Nariño weiterhin unterstützen. Die Aktivitäten in Meta und Guaviare sollen intensiviert werden. Aus Atrato haben wir uns im Juni 2011 zurückgezogen. Aufbauend auf den Projekterfahrungen, die in Atrato gesammelt wurden, erstellten wir eine Foto-Wanderausstellung. Diese soll in Kolumbien auf die erschwerten Lebensbedingungen unserer PatientInnen aufmerksam machen und den unzureichenden Zugang zu medizinischer Versorgung der isolierten Bevölkerungsgruppen aufzeigen.

Weitere Hilfsprojekte von Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.

Trägerorganisation des Projekts

Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.

Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.
Register-Nr.: VR 16591

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