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Informationen zum Projekt

Vier Räume – 80 Aussichten
Eine Ausbildung als Friseurin, Kosmetikerin, zur Schneiderin oder als Schreiner und Elektriker bietet Aidswaisen eine Existenzgrundlage und bringt eine Berufsschule ins Dorf.

Der Distrikt Gatanga liegt in der Zentralprovinz Kenias, etwa 30 Kilometer nordöstlich von Nairobi. Es ist ein fruchtbares Gebiet, beherrscht von einigen großen Blumenfarmen und Kaffeeplantagen. Die Plantagen seien mit ein Grund für die Ausbreitung von Aids, berichtet Sebastian Maina, Leiter der Organisation Jugend für ländliche Entwicklung, YARD. Und er fügt hinzu, dass die meisten Arbeiterinnen und Arbeiter aus weit entfernten anderen Landesteilen kämen. Die Arbeitsbedingungen seien schlimm, die Löhne miserabel. Sich-Aushalten-Lassen, um die kärgliche Lebenssituation aufzubessern, und Prostitution gingen fließend ineinander über, erzählt er.

Einsatz für Aidswaisen
Seit Jahren lebt und arbeitet Sebastian Maina mit und für Menschen mit Aids, vor allem für die Waisen von Gatanga. So schult er Kleinbäuerinnen, die Waisenkinder aufnehmen, im organischen Landbau. Sie erhalten Hasen, Hühner, Ziegen, deren Nachwuchs sie an ihre Gruppenmitglieder weitergeben. So können Kleinbäuerinnen die vergrößerte Wahlfamilie ernähren und überschüssige Lebensmittel verkaufen. Der Schulbesuch wird den Waisenkindern aus Spenden finanziert.

Viele Waisen hat Sebastian Maina von klein auf begleitet. Einige besuchen nach neun Grundschuljahren weiterführende Schulen. Doch für andere eignet sich dieser Weg nicht. Ihre schulischen Leistungen sind zu schwach. Klassische Berufsschulen oder Ausbildungsverhältnisse, um einen Beruf zu erlernen, gibt es in Kenia kaum und im Distrikt Gatanga überhaupt nicht.

Herzstück der Gemeindearbeit: ein Ausbildungszentrum
Das soll anders werden, wünscht sich Sebastian Maina. Und tatkräftig veranlagt, hat er einen Schreiner, eine Friseurin/Kosmetikerin und eine Schneiderin angestellt. Sie sollen den Waisen in Kursen von sechs Monaten bzw. einem Jahr die Grundlagen und Fertigkeiten der verschiedenen Berufe vermitteln.

Zu diesem Zweck sitzen 16 Mädchen bereits in einem winzigen, dunklen Zimmer und üben aneinander sowie an Perücken, wie sie Haare in prächtige Frisuren verwandeln. Friseurin ist ein einträglicher Beruf – gehen doch die meisten Kenianerinnen, die es sich irgendwie leisten können, meist vierzehntäglich zum Frisieren und Flechten. In einem anderen kleinen Raum lernen sechs Mädchen das Schneiderhandwerk. Die vier Nähmaschinen sind pedalbetrieben, denn Strom gibt es nicht. Die jungen, zukünftigen Schreiner brachte Sebastian Maina in einer Werkstätte in einem benachbarten Ort unter. Der Unterhalt für die Jungen ist genauso wie die Miete für die Räume hoch.

Um diese Mietkosten zu sparen und gleichzeitig 80 Jugendlichen eine Ausbildung zu ermöglichen, erbat Sebastian Maina von der Distriktverwaltung ein Stück Land. Ein Gebäude mit zwei kleinen Büroräumen konnte bereits gebaut werden. Nun soll ein einfaches Gebäude mit vier hellen, größeren Schulungsräumen entstehen. Auch ein Stromanschluss wäre wünschenswert. Dann gäbe es einen weiteren Ausbildungsberuf – den des Elektrikers.

Für das Gebäude sind 8.000 Euro notwendig, der Stromanschluss kostet 550 Euro. Pro Ausbildungsplatz und Jahr sind dies einmalig ca. 107 Euro.

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Zukunftsstiftung Entwicklung in der GLS-Treuhand

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Register-Nr.: 892 Bochum

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