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Informationen zum Projekt

6000 Operationen, 723 behandelte Patienten, 276 Teams, ein Ziel: Kindern ein Lächeln geben

In Kambodscha wird die ehrenamtliche Hilfe von Ärzte der Welt dringend benötigt. Die Kinder sind dort durch Kriegsverletzungen, Verbrennungen, Tumore, Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und andere angeborene Fehlbildungen entstellt. Unverschuldet durch Gewalt und Armut gezeichnet, sind sie von der Gesellschaft ausgegrenzt und größtenteils ohne jegliche Zukunftsperspektive.

Mit Aufrufen im Radio wurde die Bevölkerung der Provinz Kampong Cham, in der 1,6 Millionen Menschen leben, über die Aktion Lächeln informiert. Entsprechend groß ist die Schlange der Hilfesuchenden, die bei jedem Einsatz der ehrenamtlichen Mediziner vor der Klinik in Kampong Cham auf eine Untersuchung warten. „Wir untersuchen jeden der durchschnittlich 50 Patienten und entscheiden, ob eine Operation in Frage kommt“, berichtet Dr. Hilke Schneider, Projektkoordinatorin der Aktion Lächeln. „Leider kann das engagierte Team manchen Patienten nicht gleich helfen - Die Dauer von zwei Wochen pro Einsatz ist eine sehr kurze Zeit. Mit größter Hoffnung warten auch noch Patienten, die beim letzten Einsatz nicht operiert werden konnten oder weiterführende Operationen benötigen“, so Dr. Hilke Schneider.

Seit dem Jahr 2000 entsendet Ärzte der Welt ehrenamtlich tätige hoch spezialisierte Chirurgen und medizinisches Fachpersonal nach Kambodscha, um missgebildete und kranke Kinder kostenfrei zu operieren. Die Spezialisten versorgen in zwei bis vier Einsätzen pro Jahr etwa 150 bis 200 Patienten. Die Spezialisten der Aktion Lächeln müssen den kleinen Patienten oft die Angst nehmen. Durch die jahrelange Erfahrung der Teams und mithilfe gespendeter Stofftiere als Geschenke gewinnt man schnell das Vertrauen der Kinder. Großen Wert legt Ärzte der Welt auf die Weiterbildung von einheimischem Fachpersonal, um langfristig medizinisches Wissen weiterzugeben. Damit diese Kinder die Chance erhalten ein normales Leben zu führen und wieder lächeln können.

Das kambodschanische Gesundheitswesen leidet bis heute unter der von den Roten Khmer systematisch betriebenen Ermordung bzw. Vertreibung von Medizinern. Man schätzt, dass nur ca. 50 der ehemals gut 1 000 Ärzte den Genozid überlebten. Der Weg in die nächste Klinik ist vor allem für die Landbevölkerung weit, Arztbesuche und Operationen für viele unerschwinglich. Die hohen Kosten für medizinische Versorgung und der Verlust von Einkünften bei Krankheit sind die Hauptgründe von Armut und Verelendung in Kambodscha.

Dieses Projekt wird in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den einheimischen Partnern und Behörden durchgeführt. Die Spendenaktion „Sternstunden“ vom Bayerischen Rundfunk unterstützt dieses Projekt.

Weitere Hilfsprojekte von Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.

Trägerorganisation des Projekts

Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.

Ärzte der Welt - Médecins du Monde Deutschland e.V.
Register-Nr.: VR 16591

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