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Informationen zum Projekt

Ca. 10 % der nach Deutschland geflohenen oder fliehenden Menschen sind lesbisch, schwul, bisexuell, trans* oder inter*. Oftmals kommen sie aus Ländern, in denen Staat und / oder Gesellschaft Homo- und Bisexualität, Trans*- oder Inter*geschlechtlichkeit tabuisiert und bis hin zu Gewaltverbrechen oder Todesstrafe sanktionieren. Viele von ihnen haben gelernt, ihre sexuelle Orientierung / geschlechtliche Identität - gerade auch gegenüber Behörden -  zu verbergen bzw. verbergen zu müssen. Viele wagen auch in Deutschalnd nicht darüber zu sprechen, obwohl die Zugehörigkeit zu der Gruppe der LSBT*I* für sie ein (zusätzlicher) anerkannter Fluchtgrund darstellt. Nach dem Verlust ihrer bisherigen Heimat und teilweise großen Strapazen auf dem Weg nach Deutschland erleben sie auch hier - z.B. in Gemeinschaftsunterkünften - Homo- und Trans*feindlichkeiten. Wenig sensible oder gar ablehende Dolmetscher_innen oder Mitarbeiter_innen in Behörden sowie die berechtigte Angst vor diesen, können den Start in ein sicheres Leben oder auch das Asylverfahren deutlich erschweren.

Das Projekt "Junge LSBT*I* Geflüchtete" ermöglicht den jungen Menschen notwendige Unterstützung. In spezifischen Gruppenangeboten finden sie die Möglichkeit sich miteinander zu vernetzen und auszutauschen, pädagogische Fachkräfte unterstützen sie durch individuelle und lebenspraktische Beratung sowie bei Ankommen und Integration in der neuen Heimat. Die Kooperation mit bzw. Verortung in LSBT*I* Jugendeinrichtungen im Ruhrgebiet, am Niederrhein und in Köln fördert den Kontakt an junge LSBT*I* die in Deutschland aufgewachsen sind sowie die gegenseitige Unterstützung. Als junge Menschen häufig allein gereist, fehlt ihnen der verlorene familäre Rückhalt und brauchen sie oft besonders intensive Förderung. Viele Abläufe und Zusammenhänge z.B. bei Behörden oder im Gesundheits- und Bildungswesen, die für in Deutschland aufgewachsene Menschen schon kompliziert sind, überfordern junge LSBT*I* mit Fluchtgeschichte nicht nur sprachlich. Als Wegbegleiter_innen steht ihnen das Team von "gerne anders!" verlässlich zur Seite.

Neben Zeit braucht es allerdings manchmal auch Geld, z.B. für eine Notfallunterbringung, ein spezifisches Bildungsangebot oder auch für die erste eigene Wohnung. Für unkomlizierte Hilfe benötigen wir Ihre Unterstützung! 

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Trägerorganisation des Projekts

SVLS e.V.

SVLS e.V.
Register-Nr.: VR 4936

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