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Informationen zum Projekt

Herausforderungen

Die nordindischen Bundesstaaten Uttar Pradesh und Bihar gehören zu den ärmsten Staaten Indiens und die dortige Gesundheitsversorgung der Menschen ist sehr prekär. Aufgrund des geringen Bildungsstandes ist auch das Hygiene- und Gesundheitsbewusstsein vieler Menschen unzureichend und begünstigt das Auftreten von potentiell lebensbedrohlichen, aber eigentlich vermeidbaren Krankheiten. Die hohe Rate an Durchfall-Erkrankungen aufgrund der schlechten Hygienesituation und der fehlenden Behandlungsmöglichkeiten tragen zur hohen Kindersterblichkeit bei.Zudem mangelt es in den meisten Dörfern an funktionierenden sanitären Anlagen. Besonders für Frauen und Mädchen bedeuten Toiletten jedoch mehr Sicherheit. Ein weiteres Gesundheitsproblem ergibt sich aus der Tatsache, dass etwa 90 Prozent aller Frauen in Uttar Pradesh und Bihar keine Hygienebinden während ihrer Menstruation verwenden. Zum einen, weil sie Hygienebinden nicht kennen und zum anderen, weil diese entweder nicht verfügbar oder zu teuer sind.

Projektziele

Im Rahmen dieses Hilfsprojekts werden 100 Mikrofinanzklientinnen zu Gesundheitsberaterinnen ausgebildet und 100 bereits ausgebildete Gesundheitsberaterinnen zu Gesundheitsunternehmerinnen weitergebildet. Die Ausbildung zur Gesundheitsberaterin umfasst Tainings zu Hygiene, Gesundheit und erster Hilfe. Dieses Wissen geben alle 200 Frauen in Schulungen an die Familien in ihren Dörfern weiter. Zudem erfahren die Dorfbewohner Unterstützung bei der Beantragung von staatlichen Subventionen und Mikrokrediten für den Toilettenbau. Die 100 Gesundheitsberaterinnen, die zu Gesundheitsunternehmerinnen weitergebildet werden, erhalten vertiefende Schulungen zu einkommensgenerierenden Aktivitäten im Gesundheits- und Hygienesektor. Alle 200 Frauen erzielen durch den Verkauf von Gesundheits- und Hygieneprodukten ein Einkommen, z.B. durch den Verkauf von Hygienebinden, die in einer von uns bereitgestellten Manufaktur durch zehn angestellte Frauen produziert werden.

Wirkung

1) 200 Gesundheitsberaterinnen und -unternehmerinnen schulen 50.000 Frauen. Bei durchschnittlich fünf Personen pro Familie profitieren so etwa 250.000 Menschen von neuem Gesundheits- und Hygienewissen.

2) Die 100 weitergebildeten Gesundheitsunternehmerinnen werden zusätzlich über den Einsatz von Hygiene- und Gesundheitsprodukten wie Seife, Binden, Moskitonetze und rehydrierendes Salz geschult. Außerdem werden sie in Buchhaltung und Kalkulation unterwiesen und können so durch einkommensgenerierende Maßnahmen wie dem Verkauf dieser Produkte ein Einkommen im Gesundheitssektor erzielen.

3) Der Aufbau einer Bindenmanufaktur bietet sowohl den Gesundheitsberaterinnen als auch den Gesundheitsunternehmerinnen die Möglichkeit, ihr Einkommen durch den Verkauf der Hygienebinden zu erhöhen. Die Produktionsstätte bietet zehn weiteren Frauen einen Arbeitsplatz und 37.500 Mädchen und Frauen den Zugang zu guten und günstigen Hygienebinden.

4) Durch den Bau von etwa 300 Toiletten wird die Eindämmung der Notdurft-Verrichtung im Freien eingedämmt und so die Hygienesituation in den Dörfern verbessert.

Weitere Hilfsprojekte von Opportunity International Deutschland

Trägerorganisation des Projekts

Opportunity International Deutschland

Opportunity International Deutschland
Register-Nr.: 14-0563

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