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Informationen zum Projekt

Mani Utharammal ist 19 Jahre alt und kommt aus einer armen Landarbeiterfamilie im kleinen Dorf Peyalampattu im Distrikt Tiruvannamalai in Südindien. Der Vater war oft krank und konnte kaum Geld verdienen. Also versuchte die Mutter, die Familie über die Runden zu bringen. Mani Utharammal erzählt: „Ihr Verdienst reichte nicht, um alle sechs Familienmitglieder jeden Tag satt zu bekommen. An alles Übrige konnten wir erst recht nicht einmal denken. Ich habe die Grundschule bis zur achten Klasse besucht. Dann habe ich die Schule verlassen, um auch etwas Geld zu verdienen.“

Mani Utharammal machte bei unserer Partnerorganisation WARM eine Ausbildung zur Schneiderin. Sie absolvierte den Kurs, arbeitete selbstständig und heiratete etwas später. Weil auch ihr Mann Schneider war, betrieben sie eine kleine Schneiderei. Erst lief es ganz gut. Doch mit der Zeit gab es immer weniger Arbeit. Also entschieden sie sich, in die Stadt zu gehen und in einer Textilfabrik zu arbeiten.

Rund um Tiruvannamalai ist in den letzten Jahren viel Textilindustrie entstanden. Eigentlich gibt es in den Betrieben gute Arbeitsplätze, doch nur an modernen, elektrischen Industrie-Nähmaschinen. WARM dagegen bildet bisher nur an Tretmaschinen aus. Und obwohl die Absolventinnen das Nähen und Sticken, Entwerfen von Kleidung, Maßnehmen und sämtliche Kniffe des Schneiderns gelernt haben, stehen sie vor der Herausforderung, dass sie moderne, elektrische Maschinen bedienen können müssen, wenn sie in der Industrie eine Arbeit suchen.

Deshalb bekam Mani Utharammal auch nur eine Anstellung als Hilfskraft für den spärlichen Lohn von 4.000 Rupien. Dieser geringe Lohn reichte nicht aus, um in der Stadt die Lebenshaltungskosten zu bestreiten, zumal Mani eine Tochter bekam. Deshalb kehrten sie und ihr Mann in ihr Dorf zurück. Während dieser Zeit veränderte sich das Verhalten ihres Mannes. Er begann sie zu schlagen und forderte nachträglich einen höheren Brautpreis. Mani Utharammal erzählt, dass sie die Situation irgendwann nicht mehr aushalten konnte und mit ihrer Tochter Zuflucht im Haus ihrer Mutter suchte. Wieder wandte sie sich an unseren Kooperationspartner WARM.

Dort erfuhr sie, dass bereits einige Frauen ihr Schicksal teilten. Gemeinsam mit dem Leiter von WARM, Herrn Rajavelu, überlegten sie, was zu tun sei. Sie kamen überein, die einfache Lehrwerkstatt mit elektrischen Industriemaschinen auszustatten und zu einer Lehr- und Produktionswerkstatt zu entwickeln, die auch Lohnaufträge aus der Textilindustrie zur Fertigung übernehmen könnte. Ende 2011 legte uns unser Partner WARM diese Anschaffungsliste vor. An diesen Maschinen sollen 60 Frauen ausgebildet werden, die danach auch eine gute Chance hätten, für 7000 Rupies in den Textil­fabriken angestellt zu werden. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Anschaffung auf 14.729,42 Euro. Dies sind pro Frau einmalig 245 Euro.

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Trägerorganisation des Projekts

Zukunftsstiftung Entwicklung in der GLS-Treuhand

Zukunftsstiftung Entwicklung in der GLS-Treuhand
Register-Nr.: 892 Bochum

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