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Informationen zum Projekt

„Lebenschancen“ engagiert sich seit 2008 bei der Vermeidung von Frühschwangerschaften, Missbrauch, Vergewaltigung und Gewalt an Frauen im Norden von Peru. Zunächst wurden zwei Aufklärungsprojekte in Dörfern der Anden durchgeführt; seit 2010 werden entsprechende Informationsmaßnahmen in der Großstadt Trujillo und einem angrenzenden ländlichen Bezirk gefördert.  Wesentliche Elemente sind dabei Schulungen von Jugendlichen für die Aufklärung von Gleichaltrigen und von bereits gegebenen, ehrenamtlichen Gesundheitsberaterinnen, die Konzipierung von schriftlichen Materialien und Rundfunksendungen speziell zu den genannten Themen.

2012 wurde ein besonderes Projekt mit Maßnahmen finanziert, durch die eine Betreuung der Opfer, strafrechtliche Verfolgung der Täter und darüber eine Prävention von Gewalt an Frauen in ganz Trujillo erreicht werden soll. Dazu wurden Vertreter/innen aller Einrichtungen, die diesbezügliche Aufgaben wahrnehmen sollen, wie Polizist/innen, Richter/innen, Sozialarbeiter/innen und Vertreterinnen von Frauenverbänden zu entsprechenden Schulungen eingeladen. Außerdem wurden ein Handbuch zum Thema "Stärkung der Kompetenzen für die Beendigung der Gewalt an Frauen" und Rundfunksendungen zu den Problemen sowie  den Beratungs- und Hilfsmöglichkeiten einschließlich der strafrechtlichen Verfolgung der Täter entwickelt und die 12 Sendungen auch ausgestrahlt.

2018 wurden die in den früheren Projekten entwickelten Serien von 12 Rundfunksendungen zur Vermeidung von ungewollten und riskanten Schwangerschaften sowie der Vermeidung von und Hilfe bei Gewalt an Frauen erneut ausgestrahlt und damit wahrscheinlich wieder einige Tausend Mädchen und Frauen erreicht. 2019 wurden Maßnahmen der Aufklärung für auszubildende Kindergärtnerinnen und Sekretärinnen gefördert und solche gegen sexuelle Belästigungen und Nötigungen in deren Bildungsstätten sowie an der großen, staatlichen Universität von Trujillo. Für 2020 waren u.a. größere öffentliche Kampagne zur Forderung der Jugendaufklärung und deren Zugang zu Beratungsdiensten zur Verhütung vorgesehen. Dazu kam es - nach den großen Ferien im dortigen Sommer im Januar und Februar - wegen der Lockdowns ab Mitte März aber nicht mehr. Peru war ja, was die Todesrate anbetrifft, zumindest 2020 eines der am stärksten von Covid-19 betroffenen Länder.

Die früher für die Aufklärung ausgebildeten Gesundheitsberaterinnen setzten aber ihre Aktivitäten fort, nachdem "Lebenschancen" Schutzmasken, Desinfektionsmittel und Seifen zur Prävention von Covid-19-Ansteckungen finanziert hat. .

Weitere Hilfsprojekte von Lebenschancen International e.V.

Trägerorganisation des Projekts

Lebenschancen International e.V.

Lebenschancen International e.V.
Register-Nr.: 1806

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