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Informationen zum Projekt

Noch nie haben uns so viele Fotos und Videos von einem Bürgerkrieg das unermessliche Grauen vor Augen geführt, wie in den vergangenen drei Jahren aus Syrien. Über die neuen Medien erreichen uns die Bilder der Betroffenen: Sie erzählen von den fast 200.000 Menschen, die sterben mussten, den rund 10 Millionen, die auf der Flucht sind. Es ist die größte Flüchtlingskatastrophe in der modernen Geschichte des Nahen Ostens. Und dennoch rückt das Schicksal der Syrer im Weltbewusstsein mehr und mehr in den Hintergrund. Vielleicht, weil neuere Ereignisse das internationale Interesse mehr fordern. Oder weil der Konflikt in Syrien ohnehin als hoffnungslos verfahren und unlösbar erscheint.


Cap Anamur engagiert sich seit fast zwei Jahren für Bürgerkriegsopfer in Syrien. Doch hier Hilfe zu leisten ist eine wahre Herausforderung. Die in weiten Teilen des Landes zerstörte Infrastruktur erschwert den Transport von Hilfsgütern enorm. Und die Gewalt macht auch vor humanitären Helfern keinen Halt: So entgingen im September des vergangenen Jahres drei unserer Mitarbeiter nur knapp einer Entführung durch Soldaten des heutigen IS (Islamischer Staat). Dieser Vorfall zwang uns, unsere so fruchtbare Arbeit im Krankenhaus von Azaz aufzugeben und aus Sicherheitsgründen unsere Hilfsmaßnahmen zu dezentralisieren. Nun versorgt unser Logistiker Dr. Saru Murad verschiedene Untergrundklinken in Syrien mit Medikamenten und Verbrauchsmaterial.


Um möglichst viele Menschen zu erreichen, haben wir für die syrische Flüchtlingsgemeinde in Irbid, einem Ort im Norden Jordaniens, eine Zahnarztpraxis und eine Poliklinik eingerichtet. Allein in der Poliklinik werden monatlich 3.000 syrische Patienten in unterschiedlichen Fachdisziplinen umfassend versorgt. Unser Ergotherapeut Clemens Busch, der sich um Kriegsverletzte kümmert, freut sich, dass Cap Anamur ein fester Bestandteil der Nachbarschaft geworden ist: „Das Schönste daran ist, dass die Menschen auch kommen, um ihre Probleme mit uns zu besprechen. So haben wir die Möglichkeit, auch auf die psychische Situation der vom Krieg traumatisierten Menschen einzugehen. Für viele sind wir die einzige Anlaufstelle.“

Weitere Hilfsprojekte von Cap Anamur / Deutsche Not-Ärzte e.V.

Trägerorganisation des Projekts

Cap Anamur / Deutsche Not-Ärzte e.V.

Cap Anamur / Deutsche Not-Ärzte e.V.
Register-Nr.: 43 VR 7768

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